Saturday, April 07, 2007

Frohe Ostern

Dies sind die Tage, an denen ich es liebe an einer katholischen Schule zu arbeiten... fünf Tage frei!!! Heute ist schon Tag 3 und nach viel Faulenzerei am Donnerstag haben wir dann gestern sogar den großen Frühjahrshausputz begonnen. Unglaublich was (vor allem an Papier) so in ein paar Monaten anfällt. Gut, dass wir das jetzt machen, denn wenn wir im Sommer ausziehen wollen, muss der ganze Mist eh aussortiert werden...

Da ich aus wettertechnischen Gründen nicht meine geplante Pflanz-und Umtopfaktion starten konnte, habe ich die letzten Tage dazu genutzt nach langer Zeit mal wieder einkaufen zu gehen. Und... Trommelwirbel...ich habe mir heute zum allerersten Mal eine Pediküre gegönnt! Nicht, dass wir gerade Sandalenwetter haben (nach 25 Grad letzte Woche sind wir jetzt wieder auf 10 runter...wie schön, dass es wieder warm wird, wenn ich zurück zur Arbeit gehe), aber irgendwie wollte ich mir das mal gönnen, ehe ich wieder zum Studenteneinkommen zurückgehe. Nett war das, im Massagestuhl eine halbe Stunde lang mit warmem Wasser, Cremes und und und bearbeitet zu werden. Anbei ein (unscharfes) Foto meiner weichen, frisch massierten und bemalten Füße :)
Achso, beim Yoga war ich natürlich auch heute morgen (nach nur 2 Tagen ausschlafen war der Wecker um 7.30 Uhr schon wieder ein echter Alptraum)... Langsam wiederholen wir nicht mehr ewig die Grundübungen, sondern wagen uns auf neues Terrain. So habe ich heute nach Jahren mal wieder einen Kopfstand gemacht (und meiner armen Lehrerin mit den schwungvoll aufsteigenden Füßen gleich eine gewischt) und auf einem Bein stehend (!) das andere im rechten Winkel ausgestreckt (!!), den großen Zeh des ausgestreckten Beins mit der Hand haltend (!!!) (Hasta-pada-angusta asana). Ganz schön toll, was man alles so aus sich rausholen kann :) Auch das soll mit Fotos belegt werden. Nicht von mir, aber vom Experten, frisch von der Website des Erfinders dieser Form von Yoga, BKS Iyengar:


(Die gezeigten Übungen "kann" ich mittlerweile natürlich alle ;-))

Nun macht die Bibliothek zu und wir müssen auch los, mit Freunden zum Mexikaner (sehr traurig, da ich in der letzter Zeit von Burritos, Enchiladas et al. leben könnte...nebst Eis, versteht sich ;-)).

Euch allen einen fleißigen Osterhasen und Sonnenschein, damit ihr die Ostereier im Freien suchen könnt...

Thursday, March 29, 2007

Unizeugs

Nun kann ich Euch endlich etwas mehr zur Unilage berichten... Ich habe mich am Dienstag entschieden an die University of Tennessee nach Knoxville zu gehen. Kalifornien hat abgesagt, Delaware hat sich noch nicht entschieden und in Chicago bin ich angeblich noch auf der Warteliste. Nach langem Hin und Her und nach reichlichen Ueberlegungen habe ich mich dann aber doch fuer die naechste und sicherste Alternative entschieden. Den Professor (Lowell Gaertner) hatte ich, wie gesagt, vor ein paar Wochen getroffen und konnte mir eine Zusammenarbeit mit ihm gut vorstellen. Am Montag machte die Uni dann ihr Angebot und so sieht es momentan aus: Finanzielle Sicherheit garantiert fuer ein Jahr mit guter Aussicht auf 4 Jahre (will heissen: bisher gab es noch niemanden, den sie nicht mindestens 4 Jahre finanziert haben). Da wird man natuerlich nicht reich... bisher sind es ca. 900 im Monat, mit Aussicht auf 25%ige Gehaltserhoehung fuer alle Doktoranden (liegt gerade beim Praesidenten zur Begutachtung). Das waer' schon nett... Inhaltsmaessig weiss ich bisher nur, dass mein Betreuer daran interessiert ist, mir einige Kurse zu erlassen, damit ich mich auf Forschung konzentrieren kann. (Das sind uebrigens Kurse die ich als Studentin besuchen muss....je nachdem mit welchen Vorkenntnissen und Titeln man kommt, koennen das gut und gern nochmal 2-3 Jahre sein, allerdings mit vielleicht jeweils 12 Semesterwochenstunden). Die Uni ist eine oeffentliche Uni und hat damit auch nicht halb so viel Geld wie Privatunis hier...aber... seit es in Tennessee die Lotterie gibt, wird das da eingespielte Geld zu einem grossen Teil in die Bildung gesteckt. Daher die moegliche Gehaltserhoehung und daher auch strengere Auswahl (nur die guten Studenten bekommen die Lotteriestipendien), was dem Ruf der Uni natuerlich nicht schadet. Ich haette wohl kein eigenes Buero, aber einen Schreibtisch im Experimentallabor (wir Psychologen fummeln uebrigens nicht in Kellern bei Halogenlicht mit Saeuren, Nadeln und Messern rum, daher klingt das schlimmer als es ist ;-)). Mehr weiss ich zur Uni selbst noch nicht wirklich.

Die Stadt Knoxville ist eher klein und bescheiden, mit vielen alten Gebaeuden und einer neuen Innenstadt mit Fussgaengerzone, Cafes, Restaurants, Park, etc.. Es ist ca. eine Stunde Autofahrt von den Great Smokey Mountains entfernt, was ein riesiges Plus ist. Zudem ist es finanziell wohl erschwinglicher als Nashville und definitiv erschwinglicher als Kalifornien, wo sicher mein ganzes Einkommen in Miete geflossen waere. Uns wurde jetzt von mehreren Seiten angetragen nach Haeusern Ausschau zu halten, da die Kreditzahlungen ganz oft niedriger sind als Mieten. Mal sehen, ob wir uns das leisten koennen. Aus einer Wohnung kommt man schliesslich schnell wieder raus...so ein Haus ist schon eine Anschaffung (auch wenn die Amis Haeuser kaufen und verkaufen als waeren es Fahrraeder oder Klamotten). Wir werden sehen... Patrick zieht mit und faehrt dann, wenn es erforderlich ist, mit dem Auto nach Nashville ...ein Katzensprung von 3 h. :-)

Da wir dieses Wochenende zur Hochzeit von Patricks Stiefbruder nach North Carolina fahren, kommen wir auch wieder in Knoxville vorbei und koennen uns nochmal umgucken und unsere neue Heimat beschnueffeln...

Momentan gibt es noch ein paar Probleme an der Uni, die meine deutschen Unterlagen und Zeugnisse nicht ganz anerkennen will, aber ich habe einen Termin mit dem Direktor des Immatrikulationsamtes fuer internationale Studenten ...mal sehen, was das bringt.

Tjaaaa.... und sonsts ist es heute 4 Jahre her, dass Patrick und ich geheiratet haben... daher mach' ich mich jetzt auch auf die Socken. Raus aus der Schule, damit wir 'was essen gehen koennen...

Auf bald, macht's huebsch :)

Saturday, March 24, 2007

Ferienbericht

Jetzt hab' ich viel auf Englisch erzählt... viel davon seht ihr auf den Fotos unten (in umgekehrter Reihenfolge zum Urlaub). Wir hatten einen sehr schönen Urlaub... kann mich nicht an unseren letzten Badeurlaub erinnern, so dass das eine wirklich willkommene Abwechslung zum Städtebummeln und Arbeiten war. Kleine Ärgernisse gab es auch... so haben wir gestern auf gutes Glück gehofft und wurden dafür bestraft - wir haben ein Hotelzimmer für $275 abgelehnt (unfassbar, ich weiss) und dafür in der verkeimten Wohnung eines Freundes von einem Freund von Patrick auf der Couch übernachtet. Heute bin ich von Mücken zerstochen und hundemüde, aber so war es zum Abschluss wenigstens noch ein bisschen abenteuerlich ;-) Der Flug geht auch schon gleich (sind am Flughafen in San Juan), daher melde ich mich für den Moment ab und verweise einfach auf die Fotos... Bis bald...

Culebra and El Yunque

Last round of pictures... The first few are from Culebra, again. The last few are from our day trip to El Yunque rainforest.





Flamenco beach




Flamenco beach in Culebra is the flagship beach of the island, being a so-called blue flag beach. Blue-flag beaches are environmentally friendly, well preserved, and therefore particularly clean and beautiful beaches worldwide (some others are in NZ, South Africa and Canada, I read). You can imagine that snorkelling and swimming are especially amazing here.





San Juan airport

Alright... after an interesting, rather sleepless night we're now at the airport. We got out here early to drop off the car and now we have a little while before the flight leaves. We're tired, but thanks to coffee and great weather, we feel fine. Now that the frustrations have settled (knock on wood), here are some pictures in the order of our trip...along with some stories...


Our last night in San Juan, enjoying live music and mojitos.

Our hotel in San Juan at breakfast, right before leaving for the island of Vieques...
...on this little plane

I really got to fly shotgun (next to the pilot who talked on his cellphone and sent text messages during the flight)





















A safe and interesting flight, another taxi ("publico") ride and a walk later, we got to enjoy the first beach :-)



After kayaking out into the ocean at night to enjoy the bioluminescent bay, we took the ferry to Culebra the next day. Culebra is another small island, closer to the Virgin Islands than to Puerto Rico, actually. As soon as we got there we knew it was a good decision to spend most of our stay here. Beautiful beaches, friendly locals (mostly expats, although they don't like to be called that) and not the typical tourist atmosphere with an endless, loud night life. More like a small vacation place where people come for beaches during the day and restaurants and bars at night (all of which close around 11 or midnight). The locals are proud of their island and determined to preserve it, now that the Navy is done bombing the place to the ground (some beaches are called impact beaches, because mortal shells can still be found on land and in the sea).

More pics will follow...

Friday, March 23, 2007

A hell of a day

Hey guys...long pause and I have so much to tell you, with many pictures to back it up. And let me say this, before I let off some steam about the frustrations of this day...we have really, really, REALLY had a good vacation. There were frustrations along the way, sure, but those are part of life and travelling on a budget (I guess). For the most part, however, we were lucky with the weather (lots more sun and clouds than rain), the spots and activities that we chose and the way things went. We got to go sunbathing, kayaking, snorkelling, hiking and swimming in the ocean and a bioluminescent bay (the most amazing thing ever...you glow in the water at darkness and every one of your moves creates light), we saw what must be some of the best beaches around and lots more. And even today started out to be a good day...until we got off the early morning ferry from the beautiful island of Culebra (where we had spent most of our week) back to the main island, where we had reserved a car (the price of which was one of the frustrations). There is no public transport on this island, so the only choice to get from the ferry in Fajardo back to San Juan is flying, renting a car or taking a taxi. All of the above cost between $70-100, so we decided to rent a car (for freaking $90 A DAY) and at least see El Yunque, the Carribean National Forest, along the way. The headaches started (literally) when we found out that Avis didn't do pickup from the ferry, but that we had to take a taxi up to this super expensive, outrageously wasteful, big-ass resort - a 10 minute ride for $20. At that moment I wasn't sure whether I was more angry at Avis, the huge corporation sucking you dry and not telling you up front you had to take a taxi to get to them (it's the customer's responsibility to ask, we were later told by a customer service rep), or the poor Puertorican taxi driver ripping us off because we obviously had more money than 70+% of the people on this island just because we were able to come here, rent a car, stay in hotels, etc..
Regardless, we made it to El Yunque and went on some beautfiful hikes through tropical rainforest (even though we were both in pain from wearing sandals on sunburnt feet) and seriously considered car-camping in the park (which is legal and, even better at this point in our budget, free) for a moment. After sweating like crazy we decided it was better to look for a small hotel, get a good night's sleep and take a shower before spending tomorrow on airplanes. Long story short: The only (!!!) hotel room we could find was at the Best Western airport hotel for $275 + tax. I swear I am not kidding you. Almost $300 for a Best Western room. That's the Carribean, we're told.
Now it was down to "sleeping" at the airport or calling a friend of a friend of Patrick's. And that's where we are now. Along with 5 other guests who had the same idea/problem and were also on spring break here in PR. Since we came last, we'll be on the couches, pretty much as we are. To top it all off... we didn't have any lunch or dinner (or breakfast, really) all day and over all the searching we didn't get to grab much, either. We brought some snacks and bread and were ready to eat it now (everyone else went to a bar), but the guy's dog found it first and enjoyed our dinner before us. Talk about frustration. So here we are... hungry and uncomfortable, but safe and with internet. I can't help but think of Maslow's hierarchy... (I wonder where the need to be online would go these days.) I guess it beats sleeping in the car in a place that, come to find out, is really not half as safe as we liked to think.

Now my battery is almost out, so pictures will have to follow... Good night!

Sunday, March 18, 2007

Gut angekommen



Wir sind gut in Puerto Rico angekommen und geniessen die Wärme und die Sonne auf unserer kellergebräunten Haut ;-) Ein paar Fotos von San Juan seht ihr hier, morgen geht's weiter auf die Inseln Vieques und Culebra zum Kayakfahren, Baden und Schnorcheln. Sobald wir wieder Internet haben, gibt's mehr...

San Juan




We made it! We're in Puerto Rico - got here LATE last night. We were supposed to get in around 10 pm and didn't make it until midnight. We jumped right into the hustle and bustle of Puerto Rico's largest city...and even in the darkness we could tell it had lots to offer. This morning we got up early, had our "breakfast" (toast and cereal from plastic bowls :-() and went right back out. We walked around and by now we feel we have seen every street in Old San Juan. It's beautiful and colorful ...and WARM! Finally, after a sudden cold spell in Nashville and snow in Washington DC (I wore flipflops on the flight and almost froze my toes off), the temperature here is a very welcome change. Other first impressions include very European architecture, a big Saturday night rush (not to say party), the typical smell of the tropics (this mix of garbage, sweet perfume and disinfectant) and, yes, cockroaches (the first one we saw after only 10 minutes of walking and it was literally the size of an egg). Lydia's very first impression of San Juan was that it felt like a mix of Rome and Brazil. We like it. Our hotel is right in the middle of San Juan and that alone (as opposed to the spacious, bright, clean rooms and the sufficient breakfast) must explain the prize of $135 A NIGHT. Ouch. But it's worth it, as we fall out of bed and right into the midst of restaurants and cafes, beautiful architecture and Sanjuaneros dancing to live music. Tomorrow we're moving on to the island of Vieques, where we will go kayaking at night, touring a bioluminescent bay. We shall see if we find internet access there somewhere, but we will be back with more asap. For now here are some first pictures...



Tuesday, March 13, 2007

It only takes one

Habe meine erste Zusage einer Uni. University of Tennesse, Knoxville. Gibt viel zu erzaehlen, muss aber warten, denn es ist gerade zu viel los hier. Wollte nur schnell die guten Neuigkeiten teilen... :-)

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I got my first acceptance letter yesterday! It's the University of Tennessee at Knoxville. I'll have to write more later ...it's too busy here right now. Just wanted to share the good news... :-)

Friday, March 09, 2007

k.o.

Nur ganz kurz, denn ich bin k.o.. Es ist 17.45 Uhr an einem FREITAG und ich bin immer noch an der SCHULE. Grrr. Es ist das Ende des Quartals und alle Noten muessen am Dienstag im Computer sein. So sitze ich also hier zwischen meinen Papierstapeln und zensiere mir die Seele aus dem Leib. War mal wieder 'ne anstrengende Woche...die kiddies sind ausser Rand und Band und irgendwie wollen immer 764 Leute was auf einmal :-(
Unimaessig habe ich noch immer nichts gehoert...mittlerweile hab' ich fast taeglich auf dem Weg zum Briefkasten 'ne Herzattacke (nicht wirklich, aber nervoes werde ich schon). Morgen fahren wir nach Knoxville (ca. 3 h oestlich) zur Uni. Der Prof und seine Doktorandin wollen sich zum Mittagessen mit mir treffen. Mal sehen, ob das hilfreiche Einblicke in den Status meiner Bewerbung gibt...
Tja und sonst? Alle Welt ist schwanger und ich meine damit fast wirklich jede Dame zwischen 25-35 um mich herum. Mittlerweile sind es wohl 4 an der Schule und 2 im privaten Umfeld. Drei Kolleginnen haben Entbindungstermine am 10. oder 11. September. Drei an zwei Tagen hintereinander, genau. Da muss 'was im Wasser (gewesen) sein ;-)

So, ich fahr' jetzt nach Hause. Bin Sonntag wieder hier, dann gibts mehr. Bei uns wird uebrigens in der Nacht zum Sonntag schon auf Sommerzeit umgestellt...3 Wochen frueher als gehabt. Die USA wollen Energie sparen. HHmmmm....!!??!

Sunday, March 04, 2007

Autsch

Gbt nicht wirklich atemberaubende Neuigkeiten. Habe gestern nach langem mal wieder meine rostigen Gelenke bewegt...erst Yoga, dann Umzugshilfe, dann 2 h mit Freunden wandern... und heute spüre ich das in jedem Teil meines Körpers. Autsch. Zwei Wochen ohne Yoga und schon dankt mir mein Körper für jede Übung mit Muskelkater und lässt mich somit ganz dezent wissen, wie lahm ich geworden bin. Werde wohl doch zum Amerikaner, der maximal die Treppen rauf und runter und dann noch zum Briefkasten läuft :-(
Im Übrigen haben wir jetzt kein Internet mehr zu Hause, da wir das mit unseren Untermietern geteilt hatten und die nun ausgezogen sind (hab' ich das schon erzählt?). (Ja, wir könnten uns selbst Internet anschaffen, haben aber kein Festnetz und wollen das ganze Tamtam jetzt nicht für die nächsten 2 Monate angehen, da wir ziemlich sicher sind, dass wir im Mai bei uns ausziehen wollen....und hoffentlich nach unserer Rückkehr an einen anderen Ort ziehen, damit ich wieder zur Uni gehen kann). Also sitze ich an diesem schönen, aber sehr kalten, Sonntag in einem "Coffee shop", trinke Tee, gehe meiner Internetsucht nach und gebe nebenbei vor die etlichen Haufen an Hausaufgaben, Tests und Klassenarbeiten zu korrigieren, die bis Freitag nächster Woche benotet im Computer sein sollen. Schnauf. Also dann..keine Müdgkeit vortäuschen und ran an die Arbeit! Eine gute Woche für Euch alle! Ahoi...

Thursday, March 01, 2007

Wieder halb fit

Nach etlichen Packungen Tee mit und ohne Honig, Hustensaft, Paracetamol, Taschentuechern, Bier (heiss!) mit Honig, Nasenduschen und Dampfbaedern und ganzen ZWEI extra Tagen zu Hause (Mo und Di hab' ich mich krank gemeldet...hab' es am Montag wirklich versucht, muss aber wie ein Zombie ausgesehen und geklungen haben, so dass sie mich nach Hause gschickt haben (wieder nichts mit der sozialistischen Arbeitsmedaille)), geht es mir nun seit gestern wieder etwas besser. Bin seit Mittwoch auch wieder brav auf der Arbeit. Klinge immer noch schoen verschnupft, fuehle mich zur Abwechslung aber wieder wie ein Mensch :-). War Sonntag uebrigens beim Arzt, der nach ZWEI Stunden Wartezeit (mit vielen kranken Kleinkindern) nur die stinknormale, saftige Erkaeltung feststellen konnte (nicht, dass ich mehr wollte, aber dagegen ist ja nun auch wirklich kein Kraut gewachsen) :-(

Saturday, February 24, 2007

Eins noch...

Hab' vergessen um Kommentare zu betteln... Hinterlasst mir doch, wenn ihr wollt, eine kleine Nachricht, damit ich weiss, dass nicht nur ich und verirrte Internetsurfer auf diese Seite gehen :) Geht ganz einfach: Unter den Einträgen auf "comments" klicken und 'was Nettes für mich schreiben ...bittebittebitte. :-)

Schleichwerbung

So, da ich heute den ganzen Tag ans Haus "gefesselt" war (Sauwetter und saftige Erkältung, siehe unten), habe ich die Gunst der Stunde genutzt, zu schlafen, auf den Fernseher zu starren und im Internet zu surfen. Und da ist mir doch glatt die Tatsache über den Weg gelaufen, dass meine neue Lieblingsserie (wirklich die eine, für die ich mir einen Abend nur für den dämlichen Fernseher frei halte) jetzt auch auf Pro7 läuft: Grey's Anatomy. Allen Chicago Hope/ ER Fans unter Euch kann ich diese Serie wärmstens ans Herz legen - natürlich mehr Beziehungshinundher als glaubürdiger Krankenhausalltag, aber herrlich theatralisch und sooo zum Mitfiebern :-)

So. Da wir das geklärt haben, jetzt mal noch fix die Woche im Rückblick: 4 Tage Woche, aber anstregend. War keinen Abend vor 22 Uhr zu Hause (Geburtstagsfeier am Mo, Deutschunterricht am Di, Essen mit Chefin am Mi, Treffen mit Freundin am Do und völlig k.o. gestern) und irgendwie ist es eine Regel, dass die kiddies in den kurzen Wochen besonders aufgedreht sind. Am Dienstag musste ich mir meine 12tklässler zur Brust nehmen, da sie jetzt langsam anfangen sich komplett hängen zu lassen (was in den gemischten Klassen den Effekt hat, dass auch 11t und 10tklässler von dieser Ich-will-höchstens-spielen-oder-Filme-gucken-Stimmung angesteckt werden und man dann echt eine Gruppe von 23 meckernden Schülern vor sich hat, wenn man sich erdreistet ein Arbeitsblatt auszuteilen). Das ist wirklich ein Fehler im System hier, denn die Guten schicken ihre Unibewerbungen im Oktober der 12. Klasse ab und hören dann so zwischen Dezember und März, ob und wo sie angenommen wurden. Sobald sie das wissen, kann alles, was mit Schule zu tun hat sie natürlich im Mondschein besuchen. Kann ich ehrlich gut verstehen (ginge mir ganz genauso), ist aber für Lehrer eine echte Arschkarte, da man sich auf einen täglichen Kampf gegen die LMAA Stimmung einlässt. Also musste ich schön laut werden und für einen Tag aufhören nett zu sein (was von Schülern zweifelsohne auf PMS geschoben wird) und ihnen erklären, dass wir alle sicher lieber am Strand wären, aber die Tatsache nun mal ist, dass wir bis Ende Mai in dieser Schule sein werden, dass wir uns die Tage bis dahin gegenseitig zur Hölle machen können oder eben zähneknirschend das machen können, was von uns erwartet wird. Seitdem geht es wieder etwas besser, aber gemessen am letzten Jahr werde ich diese roten Karten ab sofort häufiger mal zücken müssen. Sehr nett, wenn man (bis auf die ein oder andere Ausnahme) eine Menge apathischer 17jähriger nur mit der Peitsche zum Lesen kriegt.

Am Mittwoch war Aschermittwoch undsomit der Beginn der Fastenzeit, was bei den Katholiken heisst, dass sie auf Fleisch verzichten und sich auch sonst bewusst auf die Osterzeit vorbereiten sollen. Interessant für mich war, dass in unserer Schulmesse am Mittwoch das traditionelle Aschekreuz (als Symbol für Vergänglichkeit..richtig?) auf die Stirn der Schüler "gemalt" wurde... das habe ich in meinem nicht-katholischen Umfeld vorher nie gesehen. So konnte man, wie auch im letzten Jahr, den ganzen Tag Leute mit Aschekreuzen auf der Stirn durch die Schule und die Stadt laufen sehen. Sehr interessant...

So, Zeit für die warme Badewanne und das Bett... Erkältung ausschlafen. Macht's gut...

Good news, bad news

Good news: I got an email from one of the professors I applied to work with yesterday, saying he was really excited about my application and though he couldn't make an official offer yet, I was #1 on his list. Now the department has to decide. Sigh of relief. I have certainly felt the insecurity and nervousness creeping up on me lately (a friend found out last week that she was accpeted to the program she had applied for), so a word of reassurance certainly felt nice.

Bad news: I'm sick. Again. My once-a-winter-respiratory thingy. My throat and nose had felt funny all week...I was wondering what in the world I could be allergic to this time of year (although I've been warned about the crazy allergies people deal with in Tennessee). On Friday I woke up hoarse and last night I woke up at 3 am because my tonsils felt like they were on fire and about triple their regular size. Since then the nose has joined in, along with a nice cough. While at first I was worried about laryngitis (had that a few years ago and it started off with just being hoarse), I now pretty much know I caught a nice common cold from some of the kids at school. Feels like I'm trying hard to leave no bug behind this year :-( So I stayed home this morning, not going to yoga, but sleeping instead. Patrick has been at a dissertation seminar all weekend, so I've been on the couch drinking gallons of tea, snoozing and feeling like a cat who's trying to cough up hairballs every few hours. (Well, you know what I mean...). Great!!!!?

Monday, February 19, 2007

Winterferien

Es ist Montag, der 19. Februar...mein EINER offizieller Winterferientag. Die kiddies hatten auch den Freitag frei, aber wir Lehrer durften zu einer dieser Weiterbildungsversammlungen gehen, die mit Weiterbildung so viel zu tun haben wie ich mit Astrophysik. Irgendein "motivational speaker", bei dem normale Leute reihenweise einschlafen und der Rest begeistert in die Hände klatscht (vor allem, wenn's dann zum 485. Male darum geht, dass wir als Lehrer doch wie Jesus sein wollen/sollen und dass sich Gott in jedem Kinde offenbart). Ich hasse diese Tage wie die Pest, denn das sind wirklich die Momente in denen ich die Uhr ticken höre und wie besessen an tausend andere Sachen denke, mit denen ich viel produktiver meine Zeit verbingen könnte/wollen würde. Noch ein Punkt auf der "warum ich das nicht noch ein Jahr auf Vollzeit machen will" Liste.
Das Wochenende über war ich aber schön faul ... am Samstag hat es "wie verrückt" hier geschneit (m.a.W. hat es mal wirklich geschneit) und somit war mein Yoga Kurs (8.30 Uhr in der früh!!!) schön leer. War super. Hatte zum ersten Mal das Gefühl, dass ich besser und gelenkiger werde und bin da stolz wie Bolle raus marschiert :)
Heute war ich offiziell als Gastrednerin in einem Deutschkurs an der Uni (eine Freundin von Patrick ist dort Dozentin) eingeladen. Ich sollte über die DDR und den Mauerfall sprechen. Die Studenten waren ganz aufgeregt und haben schön viele Fragen gestellt, so dass das echt nett war. Abgesehen davon habe ich mich zum ersten Mal in meinem Leben alt gefühlt. Wenn ich über meine Kindheit erzähle, über ein Land, das es nicht mehr gibt und alte Erinnerungen, die sonst nur in Geschichtsbüchern stehen...und mich dann STUDENTEN mit großen Augen angucken und anstaunen...ja dann fühlt man sich schon mal betagter ;-) Die Uniluft hat gleich das Fieber des Studentendaseins wieder in mir geweckt - bis 9 Uhr schlafen, dann langsam zur Uni, sich zum Mittag mit Freunden treffen und dann zur VL oder zum SE... das schlägt das 40h Arbeitsleben mit 6 Uhr Aufstehen allemal. Ich weiss, ich weiss...man hat auch was zu tun und muss für Prüfungen lernen, Hausarbeiten schreiben, hat nie Kohle, und vor 2 Jahren konnte ich es kaum erwarten aus der Uni zu kommen...aber man will wohl immer das, was man gerade nicht hat. Muss auch damit zu tun haben, dass ich in diesen Tagen auf die Ergebnisse meiner Bewerbungen warte und so die Hoffnung nicht abgelehnt zu werden sich mit dem Bild des schönen Studentendaseins vermischt. Eine Freundin von der Schule hat heute Nachricht von ihrer Uni erhalten, dass sie angenmmen wurde (sie hatte sich auch für ein Doktorandenprogramm beworben). Da wurde ich schon langsam nervös und es steigt der Druck, wenn die, die sich zur gleichen Zeit beworben haben, ihre Briefe schon erhalten. Allerdings ist das Programm, wofür sie sich beworben hat ein ganz neues Programm, das für's erste Jahr "nur" 25 Bewerbungen (die meisten kriegen zwischen 150-500 Bewerbungen) bekommen hat. Die sind natürlich schneller durchgelesen als 150. Und zwei meiner Bewerbungen waren ja erst am 15.02. fällig. Puuh...jetzt geht's schon besser ;-)

Na dann will ich mal Aufsätze korrigieren, das bringt einen definitiv wieder auf den Boden der Tatsachen zurück... Ich halt Euch natürlich auf dem Laufen, komme was wolle.

Euch allen eine schöne Woche!

Wednesday, February 14, 2007

Happy Valentine's/Single Awareness Day

So here's an idea...how about NOT expecting all kinds of affirmations of love from outside sources on this day (and then being disappointed when you do not get that advertised $200 necklace or the 20 roses delivered to your office or the surprise candlelight dinner or when you're feeling lonely, unloved and unwanted should you...heaven forbid...not be in a relationship), but instead just being your own Valentine!? Showing compassion and love for yourself, being mindful of and happy about your many blessings, gifts and talents, accomplishments, and goals? And how about then going out and just sharing some of that compassion, love and kindness with the people around you. Every day. Or as much and as often as you can. Just like that. Not just today and not just by spending money on something you're "supposed to" buy. Those are my thoughts on this day...

Saturday, February 10, 2007

Das Wort zum Sonntag

Nun ein paar ausführlichere Worte zur Woche. Konnte gestern nicht, da wir zu einem "wedding shower" eingeladen waren. Das ist sowas wie Polterabend, nur ohne Poltern und Wochen vor der Hochzeit. Hochzeits- und Baby"showers" sind uramerikanische Sitten. Ein paar Wochen vor der Hochzeit oder Geburt werden Gäste eingeladen, die dann Geschenke auf das Paar oder die werdende Mutter regnen (daher shower, schätze ich)...und zwar die Geschenke, für de sich die Gefeierten vorher eingeschrieben haben. Mann kann sich ja hier fast an jeder Tankstelle für Geschenke zu solchen Anlässen registrieren und diese Listen können dann landesweit abgerufen werden. Lange Rede, kurzer Sinn, das haben wir gestern hinter uns gebracht. Der Bräutigam ist Patricks Stiefbruder und er heiratet seine Freundin (die er seit dem Sommer hat) am 30.03. in North Carolina. Es war ein traditionelles amerikanisches Familienfest mit vielen Snacks und noch mehr Zucker :-)

Am Dienstag habe ich meine letzte Bewerbung abgeschickt und nun kann ich tatsaechlich nur noch "abwarten und Tee trinken". Die Entscheidungen muessten irgendwann im Maerz fallen und langsam fange ich an, ueber Plaene B und C nachzudenken. Noch ein Jahr Schule als Vollzeitjob ist im Moment eher unwahrscheinlich. Die Kiddies gehen mir gerade ziemlich auf die Nerven...die sind alle sowas von demotiviert und apathisch, das macht echt keinen Spass. Ich glaube, wenn man nicht als Lehrer geboren wurde (was auch immer das heisst), sollte man nicht seine Leidenschaft unterrichten, denn die wird irgendwann geopfert. Das mag kontraintuitiv klingen, aber es ist oft so, als muesse man taeglich aufs Neue seine Vorliebe fuer ein Fach rechtfertigen. Manchmal fuehle ich mich eher wie jemand, der den lieben Kleinen sein Fach "schmackhaft" machen will/soll/muss und zwar am besten mit so viel Action, Spass und Spiel wie moeglich. In Praxi heisst das Filme gucken, Suessigkeiten austeilen und spielen. Aber selbst beim Filme gucken schalten die Guten ab und schlafen oder malen 'ne Runde. Wenn man Treffen fuer Clubs (in meinem Falle Umweltclub und Amnesty International) nach der Schule einberuft, damit man die Aktionen planen kann, die die Clubs ausmachen (z.B. Briefe schreiben, Recycling sammeln, etc.), kommen vielleicht 3 Leute. Für morgen habe ich mit meinen Leistungkursen einen Filmabend geplant...mal sehen, wie viele dazu antanzen. Habe im Moment definitiv mein "Es ist Zeit für einen Tapetenwechsel" Tief. Die Hoffnung ist natürlich, dass der Tapetenwechsel in Form einer Annahme an der Uni kommt, aber sollte das nicht klappen (und die Chance besteht durchaus bei den Massen an Bewerbungen für Doktorandenprogramme), muss ich ernsthaft überlegen, ob ich vielleicht halbtags an der Schule bleibe und mich dann wieder nach Abendkursen umsehe, die ich unterrichten könnte, oder oder oder.
Das Gefühl von "Es ist Zeit für Veränderung" wird auch dadurch gestärkt, dass alle um uns herum ein Haus kaufen und wegziehen. Nicht, dass wir jetzt auch ein Haus kaufen wollen (oder können), aber wir wachsen langsam aus unserer kleinen Wohnung heraus. Die Küche ist so klein, dass viele Utensilien gar nicht mehr dort Platz finden, unsere (Patricks) Bücher haben sich erheblich vermehrt, so dass wir theoretisch ein neues Regal bräuchten, aber praktisch Platzmangel dafür haben, und wenn unsere Untermieter wegziehen, haben wir auch keine Waschmaschine mehr (wir haben hier oben keinen Anschluss...der ist in der Garage und die gehört zur Wohnung unten drunter). Das ist alles kein Beinbruch, aber eben Grund genug, ernsthaft über einen Umzug nachzudenken, ob wir in Nashville bleiben oder nicht.

Ich werde berichten...

Jetzt ist es Zeit für Einkaufen und Klausuren korrigieren. Juhu.

Eine schöne Woche alle miteinander!

Nur in Amerika...

...wird selbst fuer billige Scheidung Werbung gemacht und wohl nur in Amerika kann man Pflaster mit der Flagge kaufen :) Ausfuehrlicherer Wochenbericht folgt...













Friday, February 02, 2007

Winter wonderland







snow day

(Unser kleines Haus, das wir (noch) mit Freunden teilen und unsere Strasse heute morgen// Our house that she share with our friends Thunder & Emily and our street this morning)










Nach ewigem Schreiben habe ich nun meinen Eintrag verloren und jetzt gar keine Lust, das alles nochmal zu schreiben. Daher die Kurzversion: Es hat nun endlich geschneit und nach langem Hoffen habe ich somit heute schulfrei. Es schneit hier nicht so oft, so dass die kiddies hier ziemlich schnell schulfrei bekommen, wenn es schneit. Das ist sicher grösstenteils aus versicherungstechnischen Gründen... und das ist auch gut so, denn sobald nicht die Sonne scheint, fahren alle wie die Wilden und es gibt Unfälle wo man geht und steht. Jetzt hab' ich also ein langes Wochenende und bin da auch gar nicht undankbar, vor allem, nachdem wir uns gestern alle mehr oder weniger zur Schule geschleppt haben. Es war mit 90%iger Sicherheit (was auch immer das beim Wetterbericht heisst) angesagt, dass es schneien sollte und somit war gestern wirklich niemand darauf vorbereitet, zur Schule zu gehen....Lehrer so wenig wie Schüler. So enttäuscht wir gestern waren, so froh sind wir heute, das steht fest :) Anbei ein paar Wintereindrücke ...

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Finally we got the snow we had all been hoping for and thanks to that I don't have school today. This is quite a nice surprise after all of us had hoped for a day off yesterday and were pretty disappointed when we woke up to find out that not one snowflkae had fallen, despite the 90% chance the weather report had fed our hopes with. To be honest, there wasn't that much snow at all (some may say it's pathetic that schools get out for this bit of powder) and it's probably going to melt within a day or two, but I certainly won't complain about a long(er) weekend. In fact, these are the times when I think teaching really isn't all that bad ;-)

Tuesday, January 30, 2007

Norovirus

...so ein Exemplar hab' ich von der Schule (oder vom Kino am Wochenende?) mit nach Hause gebracht und nun habe ich heute "leider" meinen ersten Tag krank machen müssen. Dieses Norovirus scheint ja im Moment weltweit umzugehen und eine ganz schöne Schneide zu hinterlassen. Hier sind ganze Schulbezirke geschlossen, da zu viele Schüler und Lehrer krank sind und meine Eltern haben mir gerade änhliches von zu Hause erzählt. Ich Doofe war gestern natürlich ganz brav arbeiten, obwohl mir den ganzen Tag richtig übel war, und ich von Essen nichts hören und sehen wollte. Da hab' ich schon gemerkt, dass da 'was im Anmarsch war. Ich hatte am selben Tag schon drei Schüler, die wegen ähnlicher Symptome zur Schul-Krankenschwester mussten und eine Kollegin, die auch nach Hause gegangen ist, weil's ihr so übel war. Als ich dann abends nach Hause kam und Fieber, Schüttelfrost und Gliederschmerzen hatte und mich übergeben habe, war schon klar, was los war. Hab' mich dann gleich ins Bett gepackt, schweren Herzens meine Vertretungspläne geschrieben (das nervt vielleicht, für einen Vertretungslehrer die Arbeit zu hinterlegen, die man die kiddies machen lassen will), ein paar Kollegen angerufen um mich für heute abzumelden und dann hab' ich bis heute 13 Uhr durchgeschlafen. Jetzt geht's mir besser - Fieber, Gliederschmerzen, Übelkeit und Schüttelfrost sind weg. Zum Glück. Ich hatte schon befürchtet, dass das wieder so eine unerträgliche 2-Wochen-Aktion wird wie vor ein paar Jahren, als ich es in Österreich bekommen habe und dann wirklich 2 Wochen aus dem Verkehr gezogen war.
So ein Tag zu Hause ist echt nett, muss ich sagen. Leider habe ich nur 3 Krankheitstage, was danach geschieht, weiss ich ehrlich gesagt nicht. Ob's sowas wie Krankschreibung und Lohnfortzahlung gibt, weiss ich ehrlich gesagt nicht. Wär' ja mal gut, herauszufinden.
Was es definitiv nicht gibt, ist Schwangerschaftsurlaub wie zu Hause. Das weiss ich jetzt mit Sicherheit, da DREI Kolleginnen auf einmal schwanger sind. Ich hab' mich schon gewundert, bei so vielen jungen Damen an einer katholischen Schule... ;-)
So, jetzt werd' ich vielleicht langsam mal auf die Suche nach 'was Essbarem gehen, hab' nämlich jetzt tatsächlich auch sowas wie Hunger.
Lasst's Euch gut gehen und dran denken: Immer schön die Hände waschen! ;-)

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I guess I brought this Norovirus home from school (or the movie theater?), as I am home sick today after I felt something wasn't right all day yesterday. I went to work, although I felt REALLY nauseous all day and didn't want to see or hear about food at all. I had a couple of students and a colleague who needed to see the nurse for all the same reasons: nausea, vomitting, chills, fever, body aches, stomach cramps, etc.. By the end of the day I was dealing with all of the above and I knew it was time to call in sick for today. So I crawled into bed, wrote and sent my lesson plans (what a joy when you feel sick as a dog), called some colleagues and slept for 15 hours straight. I feel weak, but much better now...at least the fever, nausea, chills and body aches are gone and I feel human again :)
If you want to read more about this "stomach-flu", here's some good information: http://www.cdc.gov/ncidod/dvrd/revb/gastro/norovirus-qa.htm

I guess it's a good idea to be relentless about washing one's hands these days...

Sunday, January 28, 2007

Wochenendgruss

Schon ist's wieder vorbei, das Wochenende. War ein ganz schoenes Wochenende, wenn auch bitterkalt fuer hiesige Verhaeltnisse (1-3 Grad). Am Freitag waren wir bei Freunden zum Essen eingeladen, was echt nett war nach einer anstrengenden Woche (musste viele Vertretungsstunden halten, da ein Kollege ausgefallen war und meine freistunden auf seinen Unterricht fielen :(). Am Samstag vormittag ist Patrick dann mit seiner Uni nach Alabama gefahren auf eine Buergerrechtsbewegungs-Gedenk-Tour. Ich hab' die Zeit genutzt in Ruhe zu luemmeln (gestern war nicht so mein Tag) und etwas zu lesen. Am Abend war ich dann mit meiner Yoga Bekanntschaft im Kino ("The Painted Veil" ueber ein Paar, das zu Beginn des 20. Jhd nach China geht um die Cholera zu bekaempfen und ueber viele Schwierigkeiten zueinandern findet), was echt nett war. Heute bin ich dann in guter Sonntags-Manier rumgesaust und hab' ein bisschen was von allem getan, wie es scheint... hab' meinen Computer (der nun endlich aus der Werkstatt zurueck ist, sollte ich es noch nicht erwaehnt haben) etwas auf Trapp gebracht, eingekauft, Waesche gewaschen, telefoniert, gekocht, Unterricht vorbereitet, sauber gemacht, und und und. Nichts wirklich Aufregendes, aber eben ueberwiegend Dinge, die in der Woche liegen bleiben und sich leider nicht von selbst erledigen ;-)

Jetzt ist's schon wieder Zeit, das Nachtlager aufzuschlagen. Na dann... auf eine gute Woche! Ahoi...

Two quotes and a movie

Two things I read this weekend that I thought were really quite beautiful/true:

"Be glad of life, because it gives you the chance to love and to work and to play and to look up at the stars; to be satisfied with your possessions, but not contented with yourself until you have made the best of them; to despise nothing in the world except falsehood and meanness, and to fear nothing except cowardice; to be governed by your admirations rather than your disgusts; to covet nothing that is your neighbor's except his kindness of heart and gentleness of manners; to think seldom of your enemies, often of your friends, ...and to spend as much time as you can, with body and with spirit. These are little guideposts on the footpath to peace."
~ Henry van Dyke

"[...] all the sorrow and trouble of this world is caused by unhappy people. [...] The search for contentment is, therefore, not merely a self-preserving and self-benefiting act, but also a generous gift to the world. Clearing out all your misery gets you out of the way. You cease being an obstacle, not only to yourself but to anyone else. Only then are you free to serve and enjoy other people."
~ Elizabeth Gilbert in "Eat, Pray, Love"

(Yes, I am, indeed, still reading that same one book. Not only is it due to having/wanting to read textbooks and journal articles for class prep, but it's also due to not wanting to finish the book yet. It has grown on me a lot, I must say. I thought Italy (the very first part) was the weakest of the three chapters. I feel with every page her transformation into the individual she sought to be becomes more noticeable and it's been a real pleasure partaking in someone else's life-changing experience like that. Plus, it tickles the travel-bug in me and reading about all these exotic, beautiful places pleases me greatly before I snooze off every night...)

On a different note, I can highly recommend seeing "The Painted Veil" in theaters. I saw it last night and was really pleasently surprised by it (not that I expected it to be awful and wanted to ruin my Saturday night with an overpriced 2-hr movie, but based on what I had read and seen it could have easily been one of those borderline kitsch movies). I thought it was a great story of growing as an individual and a couple and I remember it as very tender in its music and (most of) its images. Really not bad. At all.

Time for bed... Have a good week everyone!




Wednesday, January 24, 2007

Mittwochsgruss

Ich breche in diesen Minuten die Regeln... ich muesste naemlich (rein theoretisch) jetzt in der schulweiten Messe und nicht hier am Computer sitzen. Uups. Ganz ehrlich habe ich heute aber keine Freistunde und abgesehen davon auch keine wirkliche Lust, eine Stunde lang in der Messe zu sitzen, wenn ich nicht katholisch bin und tausend andere Dinge zu tun habe. Dazu kommt, dass ich langsam dreist werde, da ich ein klein wenig hoffedenke, naechstes Jahr nicht mehr an der Schule zu sein (wollen sie mich jetzt also fuers Messe-Schwaenzen feuern!?) ...und ich glaube ich kann mir seit gestern mal wieder etwas mehr Freiraum schaffen. Die Leistungskurse muessen sich hier einer Revision unterziehen, damit sie offiziell das Logo Leistungskurs (hierzulange "AP" fuer advanced placement) tragen duerfen. Die Schule muss sich quasi qualifizieren, an der Pruefung am Jahresende teilzunehmen, denn fuer die gibt es ja unter Umstaenden fuer die kiddies Scheine fuer's erste Semester an der Uni. Jedenfalls...und das ist jetzt wirklich nicht zum Angeben...stellt sich gestern heraus, dass mein Kurs soweit der einzige ist, der aufgrund der eingeschickten Unterlagen genehmigt wurde. Wir haben 18 dieser Kurse an der Schule und auch wenn noch nicht alle ihre Unterlagen eingesendet haben, bin ich die erste, die gruenes Licht bekommen hat. Freut mich natuerlich, ohne Frage (vor allem, da es mir beim Chef, der Psychologie natuerlich fuer voelligen Quatsch haelt, wieder Punkte bringt, da es fuer seine Schule ja gut aussieht solche kleinen Erfolge zu erzielen). Andererseits werde ich bei dem Vergleich mit so vielen erfahrenen Lehrern in Mathe, Geschichte, Englisch und Bio das Gefuehl nicht los, dass Psychologie etwas anders bewertet wird. Ein bisschen nach dem Motto "Ja, komm, ist Psychologie...wieviel kann man da schon falsch machen!?". Aber wer weiss. Es sind Uniprofessoren, die sich das Material angucken und dann entscheiden, ob es 'was taugt. Fuer eine Einfuehrung in die Materie reicht es vielleicht. Und vielleicht ist es der eigene Ehrgeiz und der Wille, Psychologie als ebenbuertiges "schweres Fach" zu sehen, der mich kitzelt?

Sonst gibt's nicht wahnsinnig viele Neuigkeiten. Hatte letztes Wochenende einen kleinen Kulturschock. Unsere Nachbarn (unten drunter, unser Alter, aber seit NEUN Jahren verheiratet) haben sich jetzt ein haus gekauft (nicht soooo ungewoehnlich fuer Amis, da Haeuser sehr viel billiger und Mieten sehr viel teurer sind als zu Hause...und da die Amis Haeuser kaufen und verkaufen wie wir unsere Autos). Gut und schoen. Dann fingen die anderen Nachbarn, mit denen wir haeufig zu sechst etwas unternommen haben auch an damit. Und ohne Mist kaufen die jetzt natuerlich auch ein Haus. Von heute auf morgen. Haben sich am Freitag die ersten exemplare angeguckt und nun ist der Vertrag schon fertig. Mich hat das echt ueberwaeltigt. Wie schnell es ging, wie gezwungen mir das alles vorkam und ich habe mich echt schon beim Zugucken richtig eingeengt gefuehlt. Ick wees nich... So'n Haus ist echt Verantwortung und wenn dann das Wasser nicht laeuft, sitzt man selbst dran oder bezahlt den Monteur aus eigener Tasche. Plus alle moeglichen Versicherungen und Steuern und haste-nicht-gesehen. Vielleicht kommt die Ruhe zu solchen Entscheidungen ja mit mehr Wohlstand, aber ich habe sie noch nicht (vom Wohlstand mal ganz abgesehen) ;-)

Zur Lage der Nation muss ich ja nichts mehr dagen...ihr habt sicher alle von der Rede des Superpraesidenten gehoert. Da sitzt wirklich die ganze Nation um 20 Uhr vor dem Fernseher und guckt sich das an! Ich habe eine Klassenabreit zusammengestellt und bin nebenbei vom Hocker gerutscht, als der gute Herr Bush was von Krankenversicherung und Klimawandel und Sprit sparen erzaehlt hat. Das Gefasel von mehr Soldaten im Irak, damit "wir auch bloss nicht verlieren" hat das verzerrte Bild dann wieder gerade gerueckt... es ist also alles beim Alten in good old USA. ;-)

Jetzt werd' ich mal wieder an die Arbeit. Aufpassen, dass die lieben Kleinen nicht schummeln ;-)

Auf bald...

Sunday, January 14, 2007

Langes Wochenende

Eine kurze zusammenfassende Nachricht auf Deutsch, da ich nun viel auf Englisch erzaehlt habe... Patrick hat seine Zwischenpruefungen hinter sich und ich habe morgen frei (Martin Luther King, Jr Tag...ein Feiertag) und daher haben wir es uns dieses Wochenende gut gehen lassen - wir waren essen, im Kino, und bei ungelogen 20 (!!!) Grad haben wir uns heute zu einem kleinen Ausflug zum angeblich hoechsten Wasserfall in Tennessee aufgemacht (siehe Fotos unten). Ist echt nett, ein Wochenende mit zwei ganzen freien Tagen zu haben, muss ich sagen. Normalerweise fange ich am Sonntag morgen schon wieder mit Vorbereitungen und Korrekturen an :(

Ansonsten noch fix fuer alle ganz offiziell die Nachricht, dass wir im Sommer tatsaechlich mal wieder fuer ein paar Wochen nach Berlin kommen. Wir fliegen am 30.05. von New York nach Reykjavik, bleiben dort ein paar Tage, fliegen dann nach London weiter, treffen meinen Bruder in Birmingham (er unterrichtet dort gerade fuer ein Jahr Deutsch), fahren von dort mit dem Auto nach Berlin und bleiben bis Anfang Juli. Kleine Ausfluege in den Sueden (z.B. zu Freunden und Familie nach Sachsen und Thueringen) sind geplant und irgendwo im Hinterkopf schwirrt noch Barcelona herum, aber wir werden sehen, ob dafuer Zeit bleibt. Denn ein bisschen wollen wir ja dann auch den Sommer in Berlin geniessen. Darauf freue ich mich mitterweile schon echt sehr...die langen Sommertage in der Stadt hab' ich doch vermisst.

Soviel fuer heute. Eine schoene Woche an Euch alle & auf bald...

Long weekends

Thanks to the long weekend I get to have so soon after returning from Christmas break (I'm off for MLK Day tomorrow), I actually got to enjoy taking two full days off as I don't have to worry about grading and preparing until tomorrow. It's been a good weekend, too. I just read and relaxed yesterday, cleaned up a little bit, baked some lemon bars and then we went out for sushi with friends of Patrick's at night. Since we didn't have any obligations for today, we decided to go to a late movie and watched "Children of Men". People had raved about it and we were curious. It's a rough one, that's for sure. Good, but tough. I don't think I am joining the group of people going nuts about it, but it was a pretty good movie making many good points (rather dramatically). I think my main issue is that I've never been a big fan of movies set in the future and I have never liked violent, doom-and-gloom movies much either. I like hopeful, empowering, encouraging movies (although Patrick reminds me it did have this message, too, and he is right).

Today we woke up to 20 degree weather (Celsius, so about 70 degrees Fahrenheit, I suppose?) and as happy as warm weather makes me, I have to agree with Patrick who said this morning he was now officially worried, not merely concerned anymore, about climate change. I know that one day or even one winter is a small sample, that outliers exist, etc. ...but seriously, this is January in the Northern hemisphere. It is by far the warmest winter I can remember (granted, not difficult considering that I grew up in what felt like Antarctica some winters) and I wonder if it really is some regular fluctuation or if this isn't yet another sign that we might want to consider being a little more friendly to our environment!?

Regardless, we decided spontaneously to take the drive to Fall Creek Falls State Park (about 2 hours from Nashville) to go hiking. It is one of the places showing up on every calendar of Tennessee and locals say it's a hiking highlight. We had been wanting to go there for a long time and today was the day. After a nice drive through rural Tennessee (felt like traveling back in time), we went on a beautiful hike to the falls overlook and then down to the bottom of the falls (see photos) before returning to Nashville early this evening. The weather was perfect for this little road-and-hiking-trip and I think we're both really glad that we did it. Attached are some pictures...
















<-- at the bottom of the falls

Saturday, January 13, 2007

Letting go

I've listened to Coldplay's x+y album on my way to and from work again this week - I'm really hooked on that album and have been, with breaks, ever since I first heard it. For some reason especially the song The Hardest Part has spoken to me. Funny, because the notion of letting go seems to surround me a lot lately, especially as I read more about Eastern philosophy these days. I finished the part on India today in the book "Eat, Pray, Love" I have previously talked about and I felt really amazed and inspired by her experience in an ashram. How much heaviness she let go off in months of prayer and meditation. I guess that is because I well know that I have a lesson or two to learn in letting go (e.g. of the idea of going to Grad school this year should I not get accepted)... And, again, yoga seems to be helpful. I realized today how much that, too, has to do with letting go. Letting go of tension and tightness in mind and body, mainly. The teacher is a real inspiration as a person and a yogi. She seems so weightless/balanced/at peace with herself and the world (I'm always amazed when I meet people like that...they seem so wise...which is even more impressive when they are under 85 years of age) and you should see how easily she folds and bends her body into all of these poses!!! It looks so easy, but let me tell you...there is no such thing as "easy" or slouching in yoga! Even what looks like "just" lying down or standing up straight turns into an endevour of tightening muscles and releasing tension and balancing hips and breathing right (which you tend to forget when you're in standing on your shoulders trying hard not to tip over). It's amazing how much it forces you to be in the present (and thus to let go of contemplating the past and wondering about the future) - with all your mind and every cell of your body, it seems (there literally is no part that is left out in yoga...down to fingertips and toes, guys!). Pretty cool. And after today I know for a fact that I will wake up being absolutely sore tomorrow. But...Here's the strange part: I actually don't mind. I like it, it's good pain. Yes, pain can be good....say I, the pain-whimp.

Namaste...

Saturday, January 06, 2007

Exciting news

After coming home from yoga this morning (she wore us out today, too... never thought pain could feel that good...afterwards), I found a package full of news I had long been waiting for. Some of you know that a publisher from Germany contacted me last fall to inquire about publishing my Master's thesis. Well, after a long time...here it is... (see pictures below). It is in English and yet I don't think you can buy it here (at least I haven't found it on amazon.com yet). I would love to give everyone a free copy, but only get a mere handful myself and have dedicated those to parents and advisors (and, yes, the bookshelf at home, I admit it). If you are dying to get one, I can order one, but be warned, it's quite expense (48 Euro which makes it like $425 with the current exchange rate...just kidding, it's probably closer to $60... so a real bargain ;-)).
So that's the news of the day. And now I shall go and take care of the less exciting Saturday tasks, such as doing laundry and cleaning up... (at least it's not grading :)).

Take care, until soon everyone.

Ereignisreiche Woche

Die letzte Woche war aus mehreren Gruenden ereignisreich, aber ich will mich jetzt aus ebenso vielen Gruenden mal nur auf das letztere Ereignis beschraenken: Einigen von Euch hatte ich schon erzaehlt, dass mich ein gewisser VDM Verlag im Herbst anschrieb und meine Diplomarbeit veroeffentlichen wollte. Nach langem Warten ist das nun geschehen und das Ergebnis sieht so aus (konnte die pdf datei nicht laden, daher eigene, weniger gute Fotos):


Das gute Steuck gibt's in der Tat auch zu kaufen...habe es bei www.amazon.de gefunden...muesste an einem der naechsten Tage dann auch dort erhaeltlich sein. Es kostet, glaube ich, 48 Euro (teuer, ja) und ich wuerde Euch allen zu gern jeweils ein Freiexemplar zukommen lassen. Da mich die Veroeffentlichung aber nichts gekostet hat, bekomme ich auch "nur" eine handvoll freie Exemplare. Eins fuer die Eltern, fuer die Betreuer und fuer mich und schon sind alle weg. Solltet ihr eins kaufen wollen, wuerde ich mich natuerlich freuen, aber, ganz ehrlich, es ist eine Diplomarbeit und kein Bestseller.

Das war auch schon die Neuigkeit, die ich Euch mitteilen wollte. Hoffe sehr, es geht Euch allen gut. Bis auf den Winterblues und ein endloses Schlafverlangen geht's mir gut und ich freu' mich ueber den waermeren Winter, auch wenn das bestimmt nicht wirklich gut ist...

Nach einem fruehen Morgen (ich geh' jetzt samstags schon 8.30 Uhr zum Yoga), der sich lange hinzog (war mit einer neuen Freundin nach dem Yoga Tee trinken), werde ich mich jetzt mal den langweiligen Samstagsaktivitaeten (Waesche waschen, aufraeumen, usw.) widmen.

Bis bald und wie immer liebe Gruesse von mir.


Wednesday, January 03, 2007

J...

Thank you! It meant the world to me...

An die Arbeit!

Da sitz' ich nun hier in meinem warmen Klassenzimmer und schreibe schnell einen kurzen Gruss nach meinem ersten Arbeitstag. Unglaublich, wie schnell die Zeit vergeht. Vielleicht hab' ich ja doch zu viel geschlafen, denn irgendwie kommt es mir im Leben nicht so vor als haette ich gerade knapp 2 Wochen Urlaub gehabt. Na ja. Geld ausgeben ist eben doch einfacher als Geld verdienen.

Die letzten Ferientage waren gut, aber eben kurz. Silvester haben wir mit Nachbarn und Fondue verbracht - war auch ganz witzig, aber irgendwie ist bei den Amis (zumindest ausserhalb der grossen Staedte) zu Silvester nicht so wirklich viel los. Kein Feuerwerk, kein grosses Tamtam. Unsere kleine Party war schon gegen 1 Uhr zu Ende, da dann alle ins Bett wollten. Komisch, aber so ist das eben.

Jetzt bin ich wieder hier und alles ist wie gehabt. Die Schule steht noch, die Schueler haben immer noch keine Lust zu lernen und auch sonst hat sich nicht wirklich was geaendert. Wieso auch, in der Tat? Auf den Schneetag, auf den ich gehofft hatte (wenn es hier drei Floeckchen "schneit", gibt es meist schulfrei, da die Schulbusse aus Versicherungsgruenden nicht fahren), muss ich wohl noch warten, denn es sind momentan 13 Grad und blauer Himmel, Tendenz steigend.

Patrick hat heute morgen seine Pruefungsunterlagen abgeholt und schreibt nun wie verrueckt an seinen Aufsaetzen. Erste Hochrechnungen zeigen Zufriedenheit und Zuversicht. Bis auf eine unerwartete Frage ist wohl alles im Lot - bei der Masse an Buechern, die er so in den letzten Monaten gelesen hat wuerde mich Gegenteiliges auch wundern.

Ansonsten gibt's erstmal keine grossen Neuigkeiten. Mach' mich jetzt nach Hause und freu' mich auf diese ersten zensier-freien Abende :)

Hoffe, ihr habt alle die Feiertage und den Jahreswechsel gut ueberstanden und ordentlich gefeiert. Lasst mal von Euch hoeren...

Bis bald, macht's gut...

Achso, eins noch: rechts hab' ich einen link einebaut, auf dem ihr alle moeglichen und unmoeglichen Fotos von uns sehen koennt. Einige davon sind auch immer mal auf dieser Seite zu sehen, aber dort gibt's eben noch mehr :)

Thursday, December 28, 2006

more food for thought...

Here's another quote I was reminded of after I had posted the ones below. A friend sent it to me a long time ago and I just found it again. It is attributed equally often to Maryanne Williamson and Nelson Mandela...but I believe Nelson Mandela actually said this during his inaugural speech in 1994 (so my research says). Anyhow...the point is the quote is beautiful and I think many of us could use a reminder somewhere close ;-) Here it is:

"Our deepest fear is not that we are inadequate. Our deepest fear is that we are powerful beyond measure. It is our light, not our darkness that most frightens us. We ask ourselves, Who am I to be brilliant, gorgeous, talented, fabulous? Actually, who are you not to be? You are a child of God. Your playing small does not serve the world. There is nothing enlightened about shrinking so that other people won't feel insecure around you. We are all meant to shine, as children do. We were born to make manifest the glory of God that is within us. It's not just in some of us; it's in everyone. And as we let our own light shine, we unconsciously give other people permission to do the same. As we are liberated from our own fear, our presence automatically liberates others."


eat, pray, love

A friend (you know who you are:)) loaned this book ("Eat, Pray, Love" by Elizabeth Gilbert...gleichnamiger Titel in der deutschen Fassung, uebrigens) to me just recently to read over the holidays. Let the bookcover or amazon tell you more details..for my purposes it suffices to say that it's about a woman in her early thirties coming out of a bad, long divorce, who decides to get away from it all to follow her love for traveling and to search for herself in Italy, India and Indonesia. I have just started the book, but came across two parts last night that I wanted to share, because they struck me as interesting, because they encourage self-acceptance, self-forgiveness and just being in the present with whatever feeling or thought arises. She reports these thoughts at a time when she is trying to recover from depression - she just got off her meds (because, as I think for good reasons that she also states, she has issues with taking antidepressants) and for the first time feels the onset of depression again. She reports about hearing this inner voice of kindness and reason that speaks "to her" in her darkest hours and at this time it says:

"I'm here. I love you. I don't care if you need to stay up crying all night long, I will stay with you. If you need the medication again, go ahead and take it - I will love you through that, as well. If you don't take the medication, I will love you, too. There is nothing you can ever do to lose my love. I will protect you until you die, and after your death I will still protect you. I am stronger than depression and I am braver than loneliness and nothing will ever exhaust me." (p.54)

Again, this is the author speaking to herself.

A little later on, struck by loneliness yet again and looking for a way to come out of it, she reports that "voice" again:

"So be lonely, Liz. Learn your way around loneliness. Make a map of it. Sit with it, for once in your life. Welcome to the human experience. But never again use another person's body or emotions as a scratching post for your own unfulfilled yearnings." (p.65)

I'll leave you with that. I just wanted to share it, as I think it's an interesting and strong approach to take for someone who is currently going through a difficult time. From a psychological and human point of view...

Wednesday, December 27, 2006

P.S.

Hab' ganz vergessen zu erwaehnen, dass ich noch so manchen Weihnachtsgruss auf den Weg geschickt habe... zwar mit Verspaetung, aber so habt ihr nach dem Fest nochmal eine kleine Ueberraschung im Briefkasten. Ist doch auch nett, oder?

Geniesst die letzten '06 Tage! Bis bald...

Tuesday, December 26, 2006

Merry Christmas "y'all"


For those of you who don't speak German, but visit this site occasionally, I want to make sure to leave a warm Christmas wish for you here. I know it's as good as over now, but I at least hope you had a fabulous Christmas surrounded by all those dearest to you and all those you haven't seen since last Christmas ;-)

Merry Christmas and stay warm...especially those of you who actually had a white Christmas!

2. Weihnachtsfeiertag

Versprechen gehalten...da bin ich wieder. Jetzt ist Weihnachten hierzulande auch schon vorbei...war heute noch nicht draussen um mir den Rummel anzusehen, aber ich wette, jetzt geht es nur noch ums Umtauschen/ Zurueckgeben von Geschenken und Lebensmittel-fuer-Silvester-einkaufen. Die Gluecklichen unter uns konnten heute noch ausschlafen und faulenzen (bei dem Wetter auch die beste Wahl)...der Rest des Landes ist schon wieder auf der Arbeit (es sei denn, sie haben jetzt die eine von zwei Wochen Urlaub genommen, die die meisten Amis im Jahr haben).
Wir haben unseren Tag gestern gut ueberstanden - viel gegessen und gesessen, wie man das zu Weihnachten eben so macht. Ein paar Fotos von dem Zusammensein mit Patricks Familie muetterlicherseits haenge ich an (oben das klassische amerikanische Kamin-mit-Stockings-Bild und dann noch 2 von uns beiden, wenn auch nicht die besten, aber hey...). Die Nacht wurde dann noch lan, weil wir bei Freunden von Patrick waren - ich war erst 3 Uhr im Bett... nicht WIRKLICH beeindruckend, ich weiss...aber gemessen an der Tatsache, dass ich sonst maximal bis 23-24 Uhr wach bin und gegen 19 Uhr schon schwer gaehne, ist das schon richtig gut :)
Heute lasse ich es langsam gehen - bin erst gegen 12 aufgestanden, habe ein bisschen mehr an meinen 3 ausstehenden Bewerbungen gearbeitet und versuche mich gleich an meinen ersten deutschen Kartoffelkloessen (Weihnachten ohne scheint mir irgendwie nicht ganz richtig zu sein). Ich werde berichten...
Ansonsten steht heute nur mehr faulenzen, aufraeumen (schon wieder...unglaublich, wie schnell alles wieder unordentlich und schmutzig wird :(), und ein paar Internetaufgaben auf dem Programm. Ich glaube noch nicht erzaehlt zu haben, dass Patrick und ich durch unsere Kreditkarte, fuer die wir fuer jeden $ eine oder mehr Flugmeilen kriegen, wieder genug Meilen gesammelt hatten um uns einen kleinen Fruehlingsurlaub zu goennen. Ich waere gern nach Mexiko geflogen, aber wir haben uns bei einer Woche Ferien fuer einen kleineren Ort entschieden und so geht's Mitte Maerz nach Puerto Rico. Das ist Karibik, aber eine der groessten Inseln mit mehr Auswahl als all-inclusive-Hotelburgen...und es ist amerikanisches Territorium, so dass wir auch geldmaessig keinen Stress haben. Das sage ich, da viele der Inseln in der Karibik ja europaeisches Territorium sind - was uns bei dem gegenwaertigen Umtauschkurs und den eh schon exorbitant hohen Preisen in der Karibik ein Vermoegen gekostet haette. Allerdings ist Reisen auf der Insel gar nicht so leicht wie ich dachte... Autos sind schwer zu finden und momentan haben wir noch nichts weiter als den Flug. Mal sehen, was ich finden kann...

Soviel mal wieder fuer den Moment. Bis bald & nochmals frohe Weihnachten an alle...



Monday, December 25, 2006

Warme Weihnachten





Lange Pause, wie ich gerade gesehen habe. Seit dem letzten Eintrag ist viel und doch nicht viel passiert. Eben Alltaegliches. Die letzten Tage an der Schule waren, wie erwartet, wieder etwas stressig, aber alles in allem haben wir auch das gut ueberstanden. Die kiddies hatten von Donnerstag (14.12.) bis Dienstag (19.12.) Semesterabschlusspruefungen und alle Noten mussten bis zum 20.12. im Computer sein. Koennt ihr Euch also vorstellen, dass da einige lange Naechte dem Zensieren gewidmet waren. Am Mittwoch gab es dann fuer die kiddies Ferien und wir mussten fuer das uebliche Aufraeumen, Noten bestaetigen (ehe die Endnoten online zugaenglich gemacht wurden) und sonstigen zeitwaufwendigen Kleinkram in die Schule kommen. Ich freue mich jedes Semester an diesem Abschlusstag auf einen fruehen Feierabend und soweit ist 15 Uhr die beste Zeit. Aaaaber...jetzt habe ich seit Mittwoch/ Donnerstag Ferien und gewoehne mich wieder ans Ausschlafen und Faulenzen :) Bis auf aufraeumen, letzte Geschenke kaufen, ins Kino gehen ("Blood Diamond" mit Leonardo diCaprio... brutal, aber wirklich gut) haben wir auch wirklich noch nicht viel angestellt in der Zwischenzeit. Patrick muss ja eigentlich auch "lernen", da er am 03.01. seine Pruefungsunterlagen abholt. Er hat dann eine Woche um seine schriftlichen Pruefungen zu schreiben. Das laeuft hier nach dem Ehrenprinzip...will heissen...er kann die mit nach HAuse nehmen, da er schwoert, nicht zu schmummeln. Da sind die Amis ganz grosse Meister - spicken, schummeln, Plagiate abgeben, abschreiben, etc. sind hier ganz grosse Uebeltaten, die von dem meisten Schulen und Unis mit Rausschmiss beantwortet werden. Selbst an "meiner" Schule haben wir dieses "Veritas-Prinzip" - stellt sich heraus, dass ein Schueler eine Arbeit einreicht, die auch nur teilweise nicht seine Arbeit ist, muss er (sie) vor einen Ausschuss um sich zu erklaeren, muss dann ein schriftliches Entschuldigungsschreiben aufsetzen und hat den ersten Vemerk in seiner Akte. Das zweite Vergehen wird dann der Uni kitgeteiltm fuer die sich der Schueler bewirbt (was an Unis ein noch groesseres "bloss nicht" ist als an Schulen) und beim dritten Vergehen gibt's Rausschmiss. ....... Jedenfalls hat er eine Woche Zeit um 4 Aufsaetze a 10 Seiten zu schreiben. Nach drei Wochen muss er dann in eine muendliche Pruefung, in der er seine schriftliche Arbeit verteidigt und so lange weitergeprueft wird, bis die 3 Pruefer das Gefuehl haben, sie koennen ihn auf die Doktorarbeit loslassen. Das Expose dafuer muss er dann im Fruehjahr einreichen und danach hat er Zeit das gute Steuck zu schreiben, wahrscheinlich in weiteren 2-3 Jahren. Wenn ich das alles hoere, weiss ich gar nicht mehr, ob ich mir mit meinen Bewerbungen noch so sicher bin, da ich mich eigentlich gefreut hatte, den ganzen pruefungsmist hinter mir zu haben...aber wer das eine will, muss das andere moegen. Und es ist ja momentan auch alles andere als sicher, dass ich ueberhaupt eine Stelle kriege...
Jedenfalls erklaert das ein bisschen, warum wir Nashville dieses Jahr nicht verlassen und warum Patrick auf den ganzen Weihnachtsrummel dieses Jahr noch weniger Lust hat als in Vorjahren. Heute ist fuer ihn zum Glueck schon der 25.12. - der eigentlich wichtigste (und irgendwie einzige) Weihnachtsfeiertag der Amis. In der Nacht zum 25. kommt ja der Weihnachtsmann durch den Kamin geflogen, hinterlaesst seine Geschenke unter dem Baum (der schon seit Mitte November steht) und zieht weiter. Kleine Kinder, wie ich hoere, sind also am 25. frueh auf und packen ihre Geschenke aus. Am 24. selbst ist nicht wirklich viel los. Einige Kirchengaenger gehen zum Gottesdienst (aber gestern war ja auch Sonntag), andere kochen das erste Weihnachtsessen, aber im Grossen & Ganzen ist der 24. eher stinknormal. War auch fuer uns ein halbwegs ruhiger Tag. Wir haben ausgeschlafen, ich hab' Brot gebacken, dann bin ich zum Weihnachts-Yoga-Kurs, damit die Knochen geoelt bleiben, dann zum ersten Familientreffen mit seiner Mutter, seinen Onkeln & Tanten, Cousins & Cousinen, Grosscousinen, etc. und am Abend haben wir es uns mit unserem kleinen "Tannenbaum" (der eigentlich ein Rosmarinstrauch ist, siehe Foto) hier gemuetlich gemacht.
Heute ist dann grosses Familientreffen (zum Kartoffelsalat-mit-Schinken-und-gruenen-Bohnen-Essen ;-)) und zur Abwechslung sind auch mal so gut wie alle Geschaefte geschlossen. Morgen ist dann wieder alles bereit zum Umtausch-und-Rabatteinkaufsrummel, aber heute ist selbst den Amis heilig. So machen Patrick und ich uns jetzt auch bereit fuer unsere grosse Familienrunde. Erst Patricks Vater & Stiefmutter, dann seine Mutter und Stiefvater (und am Abend zu alten Freunden von ihm zum Weintrinken) - alles in allem haben wir bestimmt Geschenke fuer 14 oder 15 Familienmitglieder bei uns. Schnauf.
Patrick grummelt auch schon, dass ich jetzt unter die Dusche muss, damit wir rechtzeitig loskommen.
In diesem Sinne verabschiede ich mich fuer den Moment und verspreche in Kuerze wieder zu schreiben.


Also dann: Ganz frohe Weihnachten an Euch alle - ich hoffe ihr hattet und habt ein besinnliches, ruhiges, und schoenes Fest, auch wenn es dieses Jahr (wie ich hoere) fuer uns alles eines der wohl waermsten war (hier sind es auch taeglich um die 10-14 Grad - da ist an keine Schneeflocke zu denken).

macht's gut und seid lieb gedreuckt... auf bald!