Thursday, October 04, 2007
Mitt-Semester
Ich habe lnage nichts von mir hören lassen...ein Indiz dafür, dass es hier hektisch(er) wurde über die letzten Wochen. Selbst die wenigen Kurse, die ich belege, halten mich auf Trapp...hauptsächlich bin ich mit Lesen, Lesen und mehr Lesen beschäftigt. Seit dieser Woche lassen wir meine erste Studie laufen...ganz schön aufregend. Ich habe zum ersten Mal einen Fragebogen am Computer entworfen, der die Antworten gleich in eine Datendatei überträgt...man spart sich also stundenlanges Dateneintippen. Wir haben 6 Computer in unserem Labor, an denen wir an 6 Tagen pro Woche von 9-22 Uhr stündlich Studien laufen lassen. Da könnt ihr Euch vorstellen, dass bei ca. 3000 Psychologie BachelorstudentInnen, die alle 4 Vesuchspersonenstunden absolvieren müssen, schnell ein guter Datenpool zusammenkommt. Sehr aufregend...
Da das nun läuft, beschäftige ich mich jetzt langsam damit, meinen ersten Kolloquiumsvortrag vorzubereiten (das Kolloquium ist hier nicht immer sehr freundlich, weshalb ich ganz schön nervös bin)...und mein erstes Poster. In 3 Wochen fahre ich auf die erste Konferenz, auf der ich eben dieses vorstelle. Die Konferenz ist an der Duke University und eher eine kleine Konferenz, aber so ist es gut für mich, mein Poster erst einmal in kleinerem Rahmen vorzustellen. Es ist ganz schön unglaublich, für wieviele Drittmittel und Anerkennungen man hier ermutigt wird sich zu bewerben. Nicht, weil man so gut ist, aber eben weil man die Anerkennung und das Geld gut gebrauchen kann, weil es viele solcher Auszeichnungen gibt und weil man lernen muss, nein gesagt zu bekommen. Also bewerbe ich mich zusätzlich in diesem Herbst für einen Preis, einen Forschungszuschuss (der in den letzen Jahren überwiegend an die armen Harvard, Yale, Stanfrod, etc. Studenten gegangen ist ;-)) und einen 6wöchigen Sommerkurs in Norwegen (ja! mit viel Glück komme ich im Sommer wieder nach Europa :)).
Abgesehen davon war die letzte Woche nicht so toll. Langsam kristallisiert sich ein bisschen die zwischenmenschliche Dynamik bei einigen von uns heraus und es gibt da eben Leute, die Informationen für sich behalten, Gruppenprojekte entweder alleine fertigstellen, oder passiv aggressiv in letzter Minute ihren Beitrag einreichen, oder auf Fragen per Telefon & Email nicht reagieren. Es handelt sich in diesem Fall zum Glück nur um einen, aber das reicht. Sowas kann ich ja leiden. Leute, die sich an den Schwächen anderer aufgeilen... die Tatsache, dass diese Person sich hinter verschlossenen Türen eine ins Fäustchen lacht finde ich fast noch widerlicher als offene Arroganz. Aber so ist das eben. Irgendwie denken viele, sich vor ihren Kommilitonen profilieren zu müssen und da fliessen dann bei einigen schon mal Tränen (hab' die Woche schon zwei Mal trösten müssen :(). Meine Zimmergenossin hat auch gerade Liebeskummer (ein übrigens fast lästiges Thema...es scheint sich manchmal alles darum zu drehen, wie und wo man hier am besten andere Singles kennenlernen kann) und so herrschte diese Woche allgemein keine so tolle Stimmung. Mag auch sein, dass wir alle reif für eine Pause sind (wir haben nächsten Do und Fr Herbstferien :)), wer weiss?
Zum Abschluss noch was Erfreuliches: Unsere kleine Party letzte Woche war sehr schön. Es kamen viele Leute und wir hatten, glaube ich, alle viel Spass bei Musik und Essen und Lagerfeuer. Ein paar Fotos hänge ich an. Die Mädels haben mir einen riesigen Geburtstagskuchen gebacken, was ich echt lieb fand. :)
So, Zeit für ein bisschen Statistik. Juhu. Macht's gut, ihr alle miteinander...
Da das nun läuft, beschäftige ich mich jetzt langsam damit, meinen ersten Kolloquiumsvortrag vorzubereiten (das Kolloquium ist hier nicht immer sehr freundlich, weshalb ich ganz schön nervös bin)...und mein erstes Poster. In 3 Wochen fahre ich auf die erste Konferenz, auf der ich eben dieses vorstelle. Die Konferenz ist an der Duke University und eher eine kleine Konferenz, aber so ist es gut für mich, mein Poster erst einmal in kleinerem Rahmen vorzustellen. Es ist ganz schön unglaublich, für wieviele Drittmittel und Anerkennungen man hier ermutigt wird sich zu bewerben. Nicht, weil man so gut ist, aber eben weil man die Anerkennung und das Geld gut gebrauchen kann, weil es viele solcher Auszeichnungen gibt und weil man lernen muss, nein gesagt zu bekommen. Also bewerbe ich mich zusätzlich in diesem Herbst für einen Preis, einen Forschungszuschuss (der in den letzen Jahren überwiegend an die armen Harvard, Yale, Stanfrod, etc. Studenten gegangen ist ;-)) und einen 6wöchigen Sommerkurs in Norwegen (ja! mit viel Glück komme ich im Sommer wieder nach Europa :)).
Abgesehen davon war die letzte Woche nicht so toll. Langsam kristallisiert sich ein bisschen die zwischenmenschliche Dynamik bei einigen von uns heraus und es gibt da eben Leute, die Informationen für sich behalten, Gruppenprojekte entweder alleine fertigstellen, oder passiv aggressiv in letzter Minute ihren Beitrag einreichen, oder auf Fragen per Telefon & Email nicht reagieren. Es handelt sich in diesem Fall zum Glück nur um einen, aber das reicht. Sowas kann ich ja leiden. Leute, die sich an den Schwächen anderer aufgeilen... die Tatsache, dass diese Person sich hinter verschlossenen Türen eine ins Fäustchen lacht finde ich fast noch widerlicher als offene Arroganz. Aber so ist das eben. Irgendwie denken viele, sich vor ihren Kommilitonen profilieren zu müssen und da fliessen dann bei einigen schon mal Tränen (hab' die Woche schon zwei Mal trösten müssen :(). Meine Zimmergenossin hat auch gerade Liebeskummer (ein übrigens fast lästiges Thema...es scheint sich manchmal alles darum zu drehen, wie und wo man hier am besten andere Singles kennenlernen kann) und so herrschte diese Woche allgemein keine so tolle Stimmung. Mag auch sein, dass wir alle reif für eine Pause sind (wir haben nächsten Do und Fr Herbstferien :)), wer weiss?
Zum Abschluss noch was Erfreuliches: Unsere kleine Party letzte Woche war sehr schön. Es kamen viele Leute und wir hatten, glaube ich, alle viel Spass bei Musik und Essen und Lagerfeuer. Ein paar Fotos hänge ich an. Die Mädels haben mir einen riesigen Geburtstagskuchen gebacken, was ich echt lieb fand. :)
So, Zeit für ein bisschen Statistik. Juhu. Macht's gut, ihr alle miteinander...
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Friday, September 21, 2007
Internationaler Tag des Friedens
...das ist heute und ich werde die Chance gleich nutzen, hier mal wieder was zu schreiben (nicht, dass das zum Friedenstag beitraegt, aber ihr versteht schon). Lang, lang ist's her, sehe ich gerade.
Tja, heute beende ich meine 5. Woche hier an der Uni und bisher ist das Fazit gut. Es gab aufs und abs, aber alles in allem fuehle ich mich ganz wohl. Beziehungsweise gefordert...und gefoerdert. Ich mag meinen Professor... wir haben mittlerweile auch unser erstes Forschungsvorhaben beim Ethikrat eingereicht (unfassbar, was man hier alles tun muss, um eine pupsige Fragebogenstudie durchzuboxen... so'ne Buerokratie habe ich in meinem Leben noch nicht erlebt). Er ist sehr geduldig und hilfsbereit und wirklich daran interessiert, dass ich lerne und alle moeglichen Erfahrungen sammle. Noch sind alle Neuanfaenger etwas unsicher und schuechtern (die Angst, man wurde faelschlicherweise angenommen, ist wie ein Virus im ersten Jahr), aber alles in allem laeuft es schon ganz gut. Probleme bereiten mir mein Hang zum Perfektionismus und Statistik (die Tiefen der Strukturgleichungsmodelle sind unergruendlich). Meine 2 Statistikkurse allein fuellen ein gutes Zeitpensum mit je 3 h woechentlich plus ca. 4 h Hausaufgaben pro Kurs. Bleibt die Hoffnung, dass da auch was haengen bleibt :)
Seit dieser Woche fahre ich auch taeglich mit dem Bus zur Uni (Semesterticket gibt's hier auch, fuer ganze $35). Ein ziemliches Erlebnis! Der Bus selbst ist eine Art Minibus und faehrt so ziemlich von Haustuer zu Haustuer, in etwa 30 min (solange es auf der Strecke liegt, halten die Fahrer auf Signal hin eigentlich ueberall). Der Bus faehrt nur jede Stunde, aber da ich meistens nicht zu einer bestimmeten Zeit hier sein muss, ist das kein Problem. Ueberwiegend ist es leider die Unterschicht, die mit dem Bus faehrt...bis auf den vereinzelten Angestellten oder Studenten. Da kriegt man eine gute Dosis der hiesigen "Kultur" mit (Knoxville ist traditionell eine recht arme, konservative, einfache, und unterpriviligierte Stadt...muss ich mehr sagen?).
Auch sonst geht es uns gut. Das Haus steht noch (schlechter Witz) und wir werkeln jedes Wochenende ein bisschen an 'was anderem rum, um das Umfeld etwas netter zu machen (siehe Kellertreppe, Baeume pflanzen, Regale bauen, etc.). Patrick arbeitet taeglich ein bisschen an seiner Dissertation, bzw. der Planung und wird demnaechst sein Vorhaben verteidigen um offiziell gruenes Licht fuer den Start zu bekommen.
Highlights fuer die naechste Woche sind mein erstes Football-Heimspiel morgen. Ich Wahnsinige habe mich mit einer Kommilitonin als Freiwillige zum Recycling gemeldet. Karten fuer das eigentliche Spiel haben wir nicht mehr bekommen, aber wir werden totzdem mitten im Trubel sein. Juuhuu.
Fuer naechsten Samstag haben wir ein kleines Lagerfeuer als Geburtstags-und-Haus-Einweihungsfeier geplant... Hoffentlich gibt's dann auch wieder Fotos :)
Jetzt muss ich los, mal wieder was tun ehe es ins Wochenende geht...
Tja, heute beende ich meine 5. Woche hier an der Uni und bisher ist das Fazit gut. Es gab aufs und abs, aber alles in allem fuehle ich mich ganz wohl. Beziehungsweise gefordert...und gefoerdert. Ich mag meinen Professor... wir haben mittlerweile auch unser erstes Forschungsvorhaben beim Ethikrat eingereicht (unfassbar, was man hier alles tun muss, um eine pupsige Fragebogenstudie durchzuboxen... so'ne Buerokratie habe ich in meinem Leben noch nicht erlebt). Er ist sehr geduldig und hilfsbereit und wirklich daran interessiert, dass ich lerne und alle moeglichen Erfahrungen sammle. Noch sind alle Neuanfaenger etwas unsicher und schuechtern (die Angst, man wurde faelschlicherweise angenommen, ist wie ein Virus im ersten Jahr), aber alles in allem laeuft es schon ganz gut. Probleme bereiten mir mein Hang zum Perfektionismus und Statistik (die Tiefen der Strukturgleichungsmodelle sind unergruendlich). Meine 2 Statistikkurse allein fuellen ein gutes Zeitpensum mit je 3 h woechentlich plus ca. 4 h Hausaufgaben pro Kurs. Bleibt die Hoffnung, dass da auch was haengen bleibt :)
Seit dieser Woche fahre ich auch taeglich mit dem Bus zur Uni (Semesterticket gibt's hier auch, fuer ganze $35). Ein ziemliches Erlebnis! Der Bus selbst ist eine Art Minibus und faehrt so ziemlich von Haustuer zu Haustuer, in etwa 30 min (solange es auf der Strecke liegt, halten die Fahrer auf Signal hin eigentlich ueberall). Der Bus faehrt nur jede Stunde, aber da ich meistens nicht zu einer bestimmeten Zeit hier sein muss, ist das kein Problem. Ueberwiegend ist es leider die Unterschicht, die mit dem Bus faehrt...bis auf den vereinzelten Angestellten oder Studenten. Da kriegt man eine gute Dosis der hiesigen "Kultur" mit (Knoxville ist traditionell eine recht arme, konservative, einfache, und unterpriviligierte Stadt...muss ich mehr sagen?).
Auch sonst geht es uns gut. Das Haus steht noch (schlechter Witz) und wir werkeln jedes Wochenende ein bisschen an 'was anderem rum, um das Umfeld etwas netter zu machen (siehe Kellertreppe, Baeume pflanzen, Regale bauen, etc.). Patrick arbeitet taeglich ein bisschen an seiner Dissertation, bzw. der Planung und wird demnaechst sein Vorhaben verteidigen um offiziell gruenes Licht fuer den Start zu bekommen.
Highlights fuer die naechste Woche sind mein erstes Football-Heimspiel morgen. Ich Wahnsinige habe mich mit einer Kommilitonin als Freiwillige zum Recycling gemeldet. Karten fuer das eigentliche Spiel haben wir nicht mehr bekommen, aber wir werden totzdem mitten im Trubel sein. Juuhuu.
Fuer naechsten Samstag haben wir ein kleines Lagerfeuer als Geburtstags-und-Haus-Einweihungsfeier geplant... Hoffentlich gibt's dann auch wieder Fotos :)
Jetzt muss ich los, mal wieder was tun ehe es ins Wochenende geht...
Sunday, September 09, 2007
Partyfotos
Kurz zur Erklärung: Gestern abend war die Party für alle Neuankömmlinge im Institut und ich sage Euch... so'ne Party hab' ich seit Schulzeiten nicht erlebt. Bierfässerhandstände (will heissen: man trinkt Bier aus nem Schlauch während man den Handstand macht) und andere Trinkspiele. (Wie ihr mich kennt war ich natürlich ganz in meinem Element ;-)). Nichtsdestotrotz war es ganz nett und ich habe ein paar Fotos. Gestern war übrigens auch das erste Heimspiel des Football Teams (sie haben gewonnen!). Daher das viele orange......die (Haar)Farben der University of Tennessee
Es ist spät, muss noch was tun. Mehr später. Jetzt erstmal Fotos:
mit Erin, meiner Zimmerkollegin
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Monday, September 03, 2007
Das Ende einer ersten vollen Woche
Nach der ersten "richtigen" Uni Woche das Wichtigste in Kuerze:
1. Uni
Ich belege dieses Semester nur 2 Statistikkurse (je 3 SWS), 2 Kolloquien (1 SWS) und 1 Forschungskurs (3 SWS). Ist also wirklich nicht ueppig und mittlerweile aerger ich mich ein bisschen, nicht doch noch einen Kurs mehr belegt zu haben. Es sieht naemlich ganz so aus, als muesste ich die Mehrheit der Kurse nochmal belegen, da mir so richtig viel nicht anerkannt werden wird (wenn ueberhaupt). Ich habe auch eine alte Professorin von mir (die jetzt in den USA lehrt) angeschrieben und sie war ganz ehrlich der Meinung, dass ich so viel wie moeglich nochmal belegen sollte, da es alles sehr viel detaillierter ist und spaeter bessere Jobchancen verspricht. Nun ist meine Hoffnung darauf geschrumpft, vielleicht 1 oder 2 Kurse anerkannt zu bekommen, damit ich nicht nochmal Entwicklung oder Biologie oder sowas belegen muss. Selbst das ist nicht gewiss. Ein ziemlicher Knaller, da das natuerlich auch wieder mehr Zeit bedeutet. Da wird schnell klar, warum die Leute hier im Durchschnitt 6 Jahre bis zum Doktor brauchen.
Die Kurse selbst sind bisher sehr hilfreich (Varianzanalyse ist soweit nicht grossartig neu, aber trotzdem eine gute Auffrischung). Wir bekommen in jedem Kurs Hausaufgaben (!), die wir allerdings in Gruppen loesen koennen und sollen, und der Kurs zu Strukturgleichungsmodellen hat uns damit gleich 4 Stunden beschaeftigt...fuer ein Drittel der Aufgaben. Die restlichen 2/3 sind uns vollkommen unklar und muessen somit unbearbeitet bleiben, was ein bisschen frustrierend ist. Allerdings scheint der Professor den Kurs absichtlich so angelegt zu haben, dass man viele Fehler macht und viel scheitert, aber daraus eben dann lernt. Wir werden sehen, wie es morgen laeuft...
Ansonsten habe ich in der vergangenen Woche nichts fuer mich geschafft, da ich Stundenplaene fuer das Labor hier schreiben musste. Wir haben 1 Professor, 2 Doktorandinnen und 10 HiWis. Die HiWis sind dafuer zustaendig, dass Experimente hier taeglich (!) von 9-23 Uhr (!) laufen, bzw. dass in Ruhephasen Daten eingegeben werden. Das ist natuerlich prima fuer uns, da es uns etwas den Ruecken frei haelt. Allerdings muessen die 10 HiWis koordiniert und eingearbeitet werden (jeder HiWi muss 3 h zum Training kommen)...und das ist unsere Arbeit. Dass das eine logistische Herausforderung ist, koennt ihr Euch sicher vorstellen. Da geht viel Zeit drauf und so bin ich heute (an einem Feiertag) hier, um endlich etwas fuer mich zu schaffen. Da ich mir das Buero mit der anderen Doktorandin (und ab naechster Woche mit dem Hiwi vom Dienst) teile, ist es auch nie wirklich ruhig hier, was mich ziemlich stoert. Wenn sich das nicht gibt, werde ich mir wohl doch ein externes Oertchen zum Arbeiten suchen muessen.
2. Soziales
Ich habe eine kleine Gruppe an Leuten gefunden, die sehr nett sind (die Haelfte davon ist allerdings so gut wie fertig) und mit denen habe ich am Freitag abend die erste (und einzige?) Schwulenbar der Stadt besucht (ich bin uebrigens ueber die sozialen Kontake sehr froh, allerdings noch vorsichtig, denn sowas braucht einfach Zeit... Aber es ist ein Anfang :)). Durchaus ein Erlebnis! Gestern abend haben wir dann in aehnlicher Runde das groesste Feuerwerk der USA hier in Knoxville ("Boomsday"...nebst 1982er Expo und Football das einzig andere, wofuer Knoxville beruehmt ist) angeguckt. Ziemlich beeindruckend, muss ich schon sagen!
Apropos football...die Saison hat begonnen und somit auch das Fieber. Das ist hier wirklich ein Riesending (das lokale Team ist wohl auch noch sehr gut). Momentan sind es alles Uniteams, die gegeneinander spielen, aber die Fans sind alt und jung und haben oft mit der Uni selbst gar nichts zu tun (im Gegenteil). "Unser" Team (die University of Tennessee Volunteers) hat am Samstag sein erstes Spiel der Saison gegen Berkeley verloren. Naechsten Samstag gibt es ein Heimspiel und allen Erzaehlungen und guten Ratschlaegen nach sollte man an diesen Tag nicht aus dem Haus gehen. Dass ich mit diesem ganzen Theater nicht viel anfangen kann, koennt ihr Euch ja sicher vorstellen.
3. Zu Hause
Wir haben beschlossen, dieses Wochenende zu nutzen um unsere eklige Kellertreppe (der Keller wurde zu unserem Leid nicht modernisiert). Ich will gar nicht im Detail darueber nachdenken, was auf diesen Stufen und in diesem Keller alles gewesen sein muss. Wir schliessen definitiv auf mehrere Katzen...deren Urin nur ein Teil dessen ist, was auf diesen Stufen alles vor sich hin keimte. Also haben wir die Bretter rausgerissen und mit neuen, frisch (eigens) wasserfest lackierten und gebeizten Brettern ersetzt. Patrick hat gute 2 Tage damit zugebracht, aber jetzt ist es geschafft und wir bilden uns ein, es riecht gleich viel besser in diesem dunklen, nassen Keller ;-) Fotos folgen...
1. Uni
Ich belege dieses Semester nur 2 Statistikkurse (je 3 SWS), 2 Kolloquien (1 SWS) und 1 Forschungskurs (3 SWS). Ist also wirklich nicht ueppig und mittlerweile aerger ich mich ein bisschen, nicht doch noch einen Kurs mehr belegt zu haben. Es sieht naemlich ganz so aus, als muesste ich die Mehrheit der Kurse nochmal belegen, da mir so richtig viel nicht anerkannt werden wird (wenn ueberhaupt). Ich habe auch eine alte Professorin von mir (die jetzt in den USA lehrt) angeschrieben und sie war ganz ehrlich der Meinung, dass ich so viel wie moeglich nochmal belegen sollte, da es alles sehr viel detaillierter ist und spaeter bessere Jobchancen verspricht. Nun ist meine Hoffnung darauf geschrumpft, vielleicht 1 oder 2 Kurse anerkannt zu bekommen, damit ich nicht nochmal Entwicklung oder Biologie oder sowas belegen muss. Selbst das ist nicht gewiss. Ein ziemlicher Knaller, da das natuerlich auch wieder mehr Zeit bedeutet. Da wird schnell klar, warum die Leute hier im Durchschnitt 6 Jahre bis zum Doktor brauchen.
Die Kurse selbst sind bisher sehr hilfreich (Varianzanalyse ist soweit nicht grossartig neu, aber trotzdem eine gute Auffrischung). Wir bekommen in jedem Kurs Hausaufgaben (!), die wir allerdings in Gruppen loesen koennen und sollen, und der Kurs zu Strukturgleichungsmodellen hat uns damit gleich 4 Stunden beschaeftigt...fuer ein Drittel der Aufgaben. Die restlichen 2/3 sind uns vollkommen unklar und muessen somit unbearbeitet bleiben, was ein bisschen frustrierend ist. Allerdings scheint der Professor den Kurs absichtlich so angelegt zu haben, dass man viele Fehler macht und viel scheitert, aber daraus eben dann lernt. Wir werden sehen, wie es morgen laeuft...
Ansonsten habe ich in der vergangenen Woche nichts fuer mich geschafft, da ich Stundenplaene fuer das Labor hier schreiben musste. Wir haben 1 Professor, 2 Doktorandinnen und 10 HiWis. Die HiWis sind dafuer zustaendig, dass Experimente hier taeglich (!) von 9-23 Uhr (!) laufen, bzw. dass in Ruhephasen Daten eingegeben werden. Das ist natuerlich prima fuer uns, da es uns etwas den Ruecken frei haelt. Allerdings muessen die 10 HiWis koordiniert und eingearbeitet werden (jeder HiWi muss 3 h zum Training kommen)...und das ist unsere Arbeit. Dass das eine logistische Herausforderung ist, koennt ihr Euch sicher vorstellen. Da geht viel Zeit drauf und so bin ich heute (an einem Feiertag) hier, um endlich etwas fuer mich zu schaffen. Da ich mir das Buero mit der anderen Doktorandin (und ab naechster Woche mit dem Hiwi vom Dienst) teile, ist es auch nie wirklich ruhig hier, was mich ziemlich stoert. Wenn sich das nicht gibt, werde ich mir wohl doch ein externes Oertchen zum Arbeiten suchen muessen.
2. Soziales
Ich habe eine kleine Gruppe an Leuten gefunden, die sehr nett sind (die Haelfte davon ist allerdings so gut wie fertig) und mit denen habe ich am Freitag abend die erste (und einzige?) Schwulenbar der Stadt besucht (ich bin uebrigens ueber die sozialen Kontake sehr froh, allerdings noch vorsichtig, denn sowas braucht einfach Zeit... Aber es ist ein Anfang :)). Durchaus ein Erlebnis! Gestern abend haben wir dann in aehnlicher Runde das groesste Feuerwerk der USA hier in Knoxville ("Boomsday"...nebst 1982er Expo und Football das einzig andere, wofuer Knoxville beruehmt ist) angeguckt. Ziemlich beeindruckend, muss ich schon sagen!
Apropos football...die Saison hat begonnen und somit auch das Fieber. Das ist hier wirklich ein Riesending (das lokale Team ist wohl auch noch sehr gut). Momentan sind es alles Uniteams, die gegeneinander spielen, aber die Fans sind alt und jung und haben oft mit der Uni selbst gar nichts zu tun (im Gegenteil). "Unser" Team (die University of Tennessee Volunteers) hat am Samstag sein erstes Spiel der Saison gegen Berkeley verloren. Naechsten Samstag gibt es ein Heimspiel und allen Erzaehlungen und guten Ratschlaegen nach sollte man an diesen Tag nicht aus dem Haus gehen. Dass ich mit diesem ganzen Theater nicht viel anfangen kann, koennt ihr Euch ja sicher vorstellen.
3. Zu Hause
Wir haben beschlossen, dieses Wochenende zu nutzen um unsere eklige Kellertreppe (der Keller wurde zu unserem Leid nicht modernisiert). Ich will gar nicht im Detail darueber nachdenken, was auf diesen Stufen und in diesem Keller alles gewesen sein muss. Wir schliessen definitiv auf mehrere Katzen...deren Urin nur ein Teil dessen ist, was auf diesen Stufen alles vor sich hin keimte. Also haben wir die Bretter rausgerissen und mit neuen, frisch (eigens) wasserfest lackierten und gebeizten Brettern ersetzt. Patrick hat gute 2 Tage damit zugebracht, aber jetzt ist es geschafft und wir bilden uns ein, es riecht gleich viel besser in diesem dunklen, nassen Keller ;-) Fotos folgen...
Wednesday, August 29, 2007
An alle, die noch nicht genug Zeit am PC zubringen und Lust haben, immer mal kleine Nachrichten hin und her zu schicken (wie schreibt man das?)... ich bin dem amerikanischen Studi VZ aufgelaufen (was längst nicht mehr nur das amerikanische, sondern mittlerweile durchaus das weltweite Studi VZ ist) und leider ziemlich begeistert (wer hätte das gedacht?)... ihr versteht schon, was ich sagen will ;-) Mutige vor!
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Monday, August 27, 2007
Aus die Maus
Ausdauer hat gesiegt! Gestern kurz nach Mitternacht (und...das will ich hier explizit gesagt haben..nachdem ich die Mausefalle nach erneuter Interaktion mit dem Eindringling strategisch aeusserst clever am Ausgang seines Verstecks unter unserem Geschirrspueler plaziert habe ;-)) schnappte etwas in der Kueche und danach hoerte ich verzweifeltes Scharren. Ich in die Kueche, Licht angemacht...und sofort wurde meine Vermutung bestaetigt: FEIVEL IST IN DIE FALLE GELAUFEN. Also ich wieder zurueck, Patrick geweckt, und mit vereinten Kraeften (sprich: ich habe aus sicherer Entfernung beobachtet) den kleinen Kerl auf gegenueberliegender Strassenseite ausgesetzt. Das muss sein Geburtstagsgeschenk fuer Patrick gewesen sein. Endlich. Hoffentlich ist das Problem jetzt geloest, denn es haeufen sich die Beweise, dass Feivel es sich ueberall in unserem Heim gemuetlich gemacht hat.
Sunday, August 26, 2007
1. Woche
Ihr seid sicher gespannt wie die erste Woche war. Gemischt. Dienstag und Mittwoch waren sehr nett, Donnerstag und Freitag nicht ganz so. Wieso? Weil ich mich da das typische Ich-bin-neu-Gefühl überkommen hat. Das Gefühl, nicht zu wissen, wo man hin muss, was man tun und lassen sollte, wer nett ist, wen man was fragen kann, wer einen mag und wen man selbst mag, wo es Kaffee und Mittagessen gibt, wie man aus dem Gebäude raustelefoniert, wen man besser grüßen sollte (obwohl man ihn/sie nicht kennt), wann zuviel gefragt zuviel gefragt ist, ob man schon was wichtiges verpasst hat, usw... Das ist doof. Wieder und wieder und wieder. Und der einzige Weg, da rauszukommen, ist mitzuspielen und jeden Tag zu versuchen, etwas Neues zu lernen. Kurse hatte ich bisher erst einen - Varianzanalyse bei meinem Prof. War viel Wiederholung, aber sehr nett...und so bleibt die Hoffnung, dass die ganze Statistik doch noch durchdringe ...ein bisschen. Am Dienstag kommt der Hammer: Strukturgleichungsmodelle. Puuh, das wird kein Zuckerschlecken. Hab' den Kursplan schon gesehen, und da ist von Hausaufgaben und MItarbeitsnoten über Klausuren und Übungen alles dabei. Oh weh... Ansonsten habe ich mich schon auf das Vorstellen meiner Arbeit im Kolloquium eingelassen...besser gleich am Anfang, wo man noch den Neuseinsbonus bekommt. Was ich da vorstellen soll, weiss ich noch nicht so genau, da ich mir momentan etwas unsicher bin, was ich eigentlich forschen will. Mein Prof hat mir grünes Licht für eine Idee gegeben, die ich jetzt viel weniger ausgereift finde, als mir lieb wäre (und so tut sich wieder die Frage auf: frage ich ihn nochmal, oder tue ich einfach und frage dann später?). Was noch? Ach ja. Es gibt da so einen Kurs "Einführung in die Universitätslehre". Den wollte ich eigentlich umgehen, da ich ja nun 2 Jahre unterrichtet habe und man da wohl nur gegenseitig seine Powerpoint Präsentationen begutachtet. Der Typ hat mir einerseits angeboten, mich bei einer VL zu beobachten (die ich halte, wohlbemerkt), mir aber andererseits zu verstehen gegeben, dass es immer besser ist, diesen Kurs zu belegen (denn dann kiregt man die grossen, sprich 300 Leute!, Vorlesungen, für die man extra Geld bekommt...und später bessere Jobs, angeblich). Aber dieses Semester will er mich nicht mehr reinlassen. Bu. Also werde ich ihn wohl doch noch einfach nächstes Semester belegen. Weil so 3 SWS ja nicht besser verbracht werden könnten. Somit belegen alle anderen viel mehr Kurse im Moment als ich, aber dafür komme ich ja auch schon mit einem Diplom und im Endeffekt geht es ja auch darum, dass ich alles in meinem Rahmen und Tempo schaffe. Ein Eingewöhnungssemester geb' ich mir :)
Tja, und sonst? Wir waren gestern in Chattanooga, einer kleinen Stadt in Süd-Tennessee, gleich an der Grenze zu Georgia. Seeehr nett. Viele Fußgängerzonen und nette kleine Geschäfte und Gallerien und Cafès und Hügel und und und. Kleiner als Knoxville, aber durch die lebhafte Gestaltung der Stadt kommt es einem viel größer vor. Ihr seht...ich stehe mit Knoxville noch immer ein bisschen auf Kriegsfuß.
Zu Hause ist alles gut. Bis auf die dumme Maus, die wir noch immer nicht gefangen haben. Ich habe letztens entdeckt, dass das Vieh meine Sojakerze (ein Geschenk!) zu guten Stücken verputzt hat (nein, ich irre mich nicht). Das Bedenkliche daran ist, dass die Kerze auf dem Schrank steht und ich jetzt weiss, dass die gute Maus durch unser Schlafzimmer flitzt und ihr Unwesen treibt, wenn wir nicht da sind oder schlafen. Gestern kam sie abends hinter dem Fernseher vorgeflitzt und hat sich im nächsten Zimmer Gott-weiss-wo versteckt. Langsam hört bei mir der Spaß etwas auf und ich erwäge eine ganz stinknormale Mausefalle zu kaufen...bei der der armen Gestalt das Genick gebrochen wird (übel, ich weiss). Fühle mich bei dem Wissen, dass eine Maus es sich in einen Sachen gemütlich macht, wenn ich nicht da bin, nicht so wohl...
So, jetzt geh' ich 'was essen, denn morgen geht Woche 2 los und ich will noch 'ne Runde laufen gehen (drückt mir die Daumen für Dienstag...das superkrasse Seminar). Ich werde berichten...
Tja, und sonst? Wir waren gestern in Chattanooga, einer kleinen Stadt in Süd-Tennessee, gleich an der Grenze zu Georgia. Seeehr nett. Viele Fußgängerzonen und nette kleine Geschäfte und Gallerien und Cafès und Hügel und und und. Kleiner als Knoxville, aber durch die lebhafte Gestaltung der Stadt kommt es einem viel größer vor. Ihr seht...ich stehe mit Knoxville noch immer ein bisschen auf Kriegsfuß.
Zu Hause ist alles gut. Bis auf die dumme Maus, die wir noch immer nicht gefangen haben. Ich habe letztens entdeckt, dass das Vieh meine Sojakerze (ein Geschenk!) zu guten Stücken verputzt hat (nein, ich irre mich nicht). Das Bedenkliche daran ist, dass die Kerze auf dem Schrank steht und ich jetzt weiss, dass die gute Maus durch unser Schlafzimmer flitzt und ihr Unwesen treibt, wenn wir nicht da sind oder schlafen. Gestern kam sie abends hinter dem Fernseher vorgeflitzt und hat sich im nächsten Zimmer Gott-weiss-wo versteckt. Langsam hört bei mir der Spaß etwas auf und ich erwäge eine ganz stinknormale Mausefalle zu kaufen...bei der der armen Gestalt das Genick gebrochen wird (übel, ich weiss). Fühle mich bei dem Wissen, dass eine Maus es sich in einen Sachen gemütlich macht, wenn ich nicht da bin, nicht so wohl...
So, jetzt geh' ich 'was essen, denn morgen geht Woche 2 los und ich will noch 'ne Runde laufen gehen (drückt mir die Daumen für Dienstag...das superkrasse Seminar). Ich werde berichten...
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Sunday, August 19, 2007
Der Countdown läuft
So, wir sind wieder da, zurück in Knoxville. Das Wochenende war lang und vollgepackt, aber überwiegend nett. Wir haben viele Leute (wieder)gesehen und viele Sachen erledigt, so dass es jetzt hier wirklich losgehen kann. Morgen abend ist mal wieder ein Zusammenkommen aller Psychologie-DoktorandInnen in einer Bar (3 Abende in der Woche auszugehen scheint keine Seltenheit zu sein), diesmal sollen zum ersten Mal alle Neulinge kommen. Wir werden sehen, wer sich da so blicken lässt... Am Dienstag geht's dann los (ich weiss, ich hab das jetzt erst 26 Mal beiläufig erwähnt) und vor lauter Nervosität hab' ich mir am Wochenende mein rechtes oberes Ohr piercen lassen (sprich: einen Stecker durch den Knorpel...klingt lecker, ne?) :) Natürlich haben die zwei nichts miteinander zu tun, aber ich bilde mir ein, dass Neuanfänge häufiger solch äußere Veränderungen wie Haareabschneiden oder -färben mit sich bringen, wieso da nicht ein weiteres Ohrloch? Würde Euch ja gern mit einem Foto beweisen, dass es total harmlos und diskret ist, aber die Kamera hat sich nicht zu einem brauchbaren Foto überreden lassen. Also bei den nächsten Fotos zufällig mal hingucken ;-)
Will Euch nicht mit ausführlichen Beschreibungen meines steigenden Lampenfiebers (na ja) langweilen. Also: Licht aus, schlafen gehen. Das nächste Mal gibt's dann sicher schon die ersten Uniberichte! :)
Will Euch nicht mit ausführlichen Beschreibungen meines steigenden Lampenfiebers (na ja) langweilen. Also: Licht aus, schlafen gehen. Das nächste Mal gibt's dann sicher schon die ersten Uniberichte! :)
Thursday, August 16, 2007
P.S.
Für die, die es wissen wollten: Feivel ist noch auf freiem Fuß und verschmäht seit nunmehr Tagen das extraleckere Mäusefutter, das Patrick als Lockmittel für die Lebendfalle (will heißen: der Gute wird nicht abgemurkst, sondern nur eingesperrt) gekauft hat. Jawohl, wir spielen Katz und Maus... :)
Albuquerque
...liegt irgendwo in New Mexico und wird mich irgendwann im Februar (wie es aussieht auf Kosten der Uni) willkommen heißen :) Ich habe soeben erfahren, dass mein Beitrag (Teil der Diplomarbeit) bei der Konferenz der Society for Personality and Social Psychology angenommen wurde. Das klingt vielleicht nicht weiter aufregend, aber mir wurden keine großen Hoffnungen gemacht, dass es klappen würde (allein aufgrund der Menge der Beiträge)...somit ist die Überraschung jetzt umso größer und erfreulicher. Das versüßt den Unianfang am Dienstag gleich etwas. Der große Tag rückt immer näher und die Aufregung steigt (nervös? ich?). Aber bis dahin ist ja noch viiiiiieeeeel Zeit. Jetzt ist es erstmal nach Mitternacht und böse Stimmen behaupten, ich müsse morgen "mal früher" aus dem Bett fallen. Es geht wieder nach Nashville, diesmal für eine Babyparty. Was ist das? Wirklich gute Frage und irgendwie auch schlechtes Thema (aus gaaaaaanz vielen Gründen, u.a., dass ich sowas vor der Geburt etwa so logisch finde wie 40 Tage vor 'nem großen Geburtstag zu feiern; alle anderen Gründe lassen wir jetzt mal). Das ist im Grunde wie ein Polterabend, nur Wochen und Monate vor der Geburt, ohne Hochzeit und ohne Poltern (also doch nicht wie ein Polterabend). Laut Protokoll (wenn ich es denn richtig verstehe...das ist nämlich komplizierter, als es scheint, bitte glaubt mir!!!) geht das etwa so: Das werdende Elternpaar rennt kurz nach dem ersten Ultraschall in die gängigsten Konsumtempel, eröffnet dort je eine Wunschliste, auf die dann vom Sapperlätzchen bis zur Windeltragetasche über Nuckelflaschen, Penatencremes, Kinderwagen, Autositze, Hochstühle, und (neuerdings ganz beliebt) auch Öko-Babywaren alles kommt. Hinz und Kunz (wortwörtlich) werden dann über freudiges Ereignis per Karte informiert und können alsbald loslaufen (natürlich in allen 50 Staaten, da es die Konsumtempel ja Gott sei Dank in jedem Einkaufszentrum Amerikas gibt), die Wunschliste abkaufen, alles einpacken lassen und...jetzt sind wir bei dieser Feier...auf das werdende Paar bei einem Kaffeekränzchen mit niedlichen Spielchen regnen lassen. Man schenkt also nicht zur Geburt, sondern Wochen, manchmal Monate, davor. Und was auch immer ihr jetzt denkt: Wetten, ich stimme Euch zu?
Zu Hochzeiten ist das übrigens ein sehr ähnliches Prozedere (ihr erinnert Euch, vor etwa einem halben Jahr waren wir schonmal zu so einem Geschenkeregen eingeladen?). Ich bin mir noch nicht sicher, ob und welche Tradition mir mehr einleuchtet, um ehrlich zu sein. Eins steht fest: Patrick freut sich besonders auf die Spiele :-)
Ich für meinen Teil werde die Gunst der Stunde nutzen und bei meiner alten Schule vorbeischauen...jetzt, da ich da nicht mehr arbeite, kommt sogar sowas wie Vorfreude bei dem Gedanken daran auf ;-)
So, jetzt ist aber wirkich Zeit fürs Nachtlager. Mehr, wenn wir wieder da sind... Ahoi...
Zu Hochzeiten ist das übrigens ein sehr ähnliches Prozedere (ihr erinnert Euch, vor etwa einem halben Jahr waren wir schonmal zu so einem Geschenkeregen eingeladen?). Ich bin mir noch nicht sicher, ob und welche Tradition mir mehr einleuchtet, um ehrlich zu sein. Eins steht fest: Patrick freut sich besonders auf die Spiele :-)
Ich für meinen Teil werde die Gunst der Stunde nutzen und bei meiner alten Schule vorbeischauen...jetzt, da ich da nicht mehr arbeite, kommt sogar sowas wie Vorfreude bei dem Gedanken daran auf ;-)
So, jetzt ist aber wirkich Zeit fürs Nachtlager. Mehr, wenn wir wieder da sind... Ahoi...
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Wednesday, August 15, 2007
Saturday, August 11, 2007
From the lululemon manifesto
I found this the other day on lululemon athletica's website. Some of these are really pretty interesting (they do sometimes sound like a yoga version of Life's Little Instruction Book, though ;-)):
- Drink FRESH water and as much water as you can. Water flushes unwanted toxins and keeps your brain sharp.
- Observe a plant before and after watering and relate the benefits to your body and brain.
- Coke, Pepsi and all other pops will be known as the cigarettes of the future. Colas are NOT a substitute for water. Colas are just another cheap drug made to look great by advertising.
- Be yoga. Breathing has you live in the moment and stretching releases toxins from your muscles.
- Do yoga so you can remain active in physical sports as you age.
- Listen, listen, listen, and then ask strategic questions.
- SWEAT once a day to regenerate your skin.
- Compliments from the heart elevate another person’s spirit and will often result in an encouraging word for someone else ... a domino effect.
- Your outlook on life is a direct reflection of how much you like yourself.
- Life is full of setbacks. Success is determined by how you handle setbacks.
- Write down your short and long term GOALS four times a year. 2 personal, 2 business and one health goal. A university found only 3 percent of the students had written goals. 20 years later, the same 3 percent were wealthier than the other 97% combined.
- You ALWAYS have choice and the conscious brain can only hold one thought at a time. Choose a positive thought.
- Communication is COMPLICATED. Each person is raised in a different family with a different definition of each word.
- Love.
- Jealousy works the opposite way you want it to.
- Nature wants us to be mediocre because we have a greater chance to survive and reproduce. Mediocre is as close to the bottom as it is to the top. Be creative. Do one thing a day that scares you.
- Take various vitamins. You never know what small mineral can eliminate the bottleneck to everlasting health.
- Dance, sing, floss and travel.
- Do not use cleaning chemicals on your kitchen counters. Try vinegar and lemon. Someone will inevitably make a sandwich on your counter.
- Just like you did not know what an orgasm was before you had one, nature does not let you know how great children are until you have them. Children are the orgasm of life.
- Friends are more important than money. Don’t trust that an old age pension will be sufficient.
- Live near the ocean and inhale the pure salt air that flows over the water. Vancouver will do nicely. Stress is related to 99% of all illnesses.
- One hour of aerobic exercise will release endorphins to regenerate cells and offset stress.
- A daily hit of athletic induced endorphins will give you the power to make better decisions and help you be at peace with yourself.
- Wake up and realize you are surrounded by amazing friends.
- Do it now. The world is changing AT SUCH A RAPID rate that waiting to implement changes will leave you two steps behind. DO IT NOW, DO IT NOW!
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Tuesday, August 07, 2007
Feivel
Es kamen Beschwerden, dass ich "soooo lange" nichts mehr geschrieben habe ;-)... Also hier ein paar Neuigkeiten:
Es ist unerträglich heiss geworden...und richtig eklig schwül. Das sind die Wochen in denen all die klimatisierten Häuser richtig angenehm sind... Die Hitze hat auch eine Überraschung mit sich gebracht: Wir haben seit ein paar Tagen einen kleinen, nachtaktiven Mitbewohner...eine kleine Hausmaus, die nachts, wenn wir sie überraschen, auf der Spüle sitzt, guckt, und sich irgendwann auf die Erde plumpsen lässt, von wo sie dann schnell unter die Geschirrspülmaschine flitzt und entkommt. Für den Moment haben wir ihn/sie/es Feivel genannt... Ist auch wirklich niedlich, aber was man so an potentiellen Schäden von Mäusen liest, ist gar nicht so witzig (reicht von angenagten Kabeln bis zu den üblichen reißerischen Todespotentialwarnungen [Mäuse können angeblich das Hantavirus übertragen]) . Also werden wir heute eine kleine Mäusefalle kaufen (eine, die das kleine Ding nicht tötet, sondern einfach nur zuschnappt) und Feivel irgendwo aussetzen. Leider gibt es viele Katzen in der Nachbarschaft, aber wir können ja hier kein Tierheim für Nager und Insekten (die gibt es nämlich bei der Hitze auch ausreichend...obwohl das Haus vom Kammerjäger angeblich ein paar Mal besprüht wurde) einrichten. Ein bisschen bleibt die Frage, wo der gute herkam, da eigentlich alle Wege von draußen und in den Keller abgedichtet gewesen sein müssten, aber wer weiss, welches Hintertürchen wir nicht kennen...
Sonst habe ich angefangen, mehr für die Uni zu lesen. Heute in 2 Wochen geht's los und seit gestern sieht es wohl so aus, als würde ich 2 Statistikkurse belegen (für die, die's interessiert... ein SE ist zur Varianzanalyse, das andere zu Strukturgleichungsmodellen). Das klingt nicht weiter wild, aber das sind pro Seminar 3h jede Woche, über 14 Wochen...plus Hausaufgaben und ordentlich Literatur...da werd' ich also beschäftigt sein :). Mit meinem Prof weiss ich noch nicht so richtig was anzufangen, die Kommunikation, vor allem über email, ist sehr kurz und direkt...nicht unbedingt der Stil, den ich gewöhnt bin. Hat aber sicher auch viel mit der Arbeitsmenge zu tun, da schreibt man keine Romane ;-)
Ihr merkt, meine Gedanken drehen sich immer wieder um den Unibeginn (so gesehen wäre es vielleicht gut gewesen, hier 3 Wochen vorher aufzukreuzen, und bis zur letzten Minute mit Auspacken und Einrichtne beschäftigt zu sein)...Aber ein Freund aus Nashville meinte letztens sehr passend, das sei wie die 4. Dimension. Man zerbricht sich ewig den Kopf, weil man sich nicht vorstellen kann, wie alles sein und funktionieren soll bis man es gesehen hat.
Ein paar Freunde aus Nashville sind in diesen Tagen gute Rückendeckung...wir telefonieren viel (die Schule hat dort wieder angefangen, also kriege ich alle Neuigkeiten brühwarm erzählt) und eine Kollegin in meinem Alter, die vor einem Jahr wieder an die Uni in Knoxville gegangen ist, schrieb mir gestern eine Email. Sie wollte mir so viel wie möglich beim Eingewöhnen helfen, da sie den Umzug von Nashville nach Knoxville auch als kleinen Kulturschock empfunden hat. Fand ich sehr nett und so kommen langsam eine handvoll Leute zusammen, die man vor Ort kennt.
Und nun muss ich auch schnell unter die Dusche, da wir jemandem versprochen haben beim Umzug zu helfen...
Es ist unerträglich heiss geworden...und richtig eklig schwül. Das sind die Wochen in denen all die klimatisierten Häuser richtig angenehm sind... Die Hitze hat auch eine Überraschung mit sich gebracht: Wir haben seit ein paar Tagen einen kleinen, nachtaktiven Mitbewohner...eine kleine Hausmaus, die nachts, wenn wir sie überraschen, auf der Spüle sitzt, guckt, und sich irgendwann auf die Erde plumpsen lässt, von wo sie dann schnell unter die Geschirrspülmaschine flitzt und entkommt. Für den Moment haben wir ihn/sie/es Feivel genannt... Ist auch wirklich niedlich, aber was man so an potentiellen Schäden von Mäusen liest, ist gar nicht so witzig (reicht von angenagten Kabeln bis zu den üblichen reißerischen Todespotentialwarnungen [Mäuse können angeblich das Hantavirus übertragen]) . Also werden wir heute eine kleine Mäusefalle kaufen (eine, die das kleine Ding nicht tötet, sondern einfach nur zuschnappt) und Feivel irgendwo aussetzen. Leider gibt es viele Katzen in der Nachbarschaft, aber wir können ja hier kein Tierheim für Nager und Insekten (die gibt es nämlich bei der Hitze auch ausreichend...obwohl das Haus vom Kammerjäger angeblich ein paar Mal besprüht wurde) einrichten. Ein bisschen bleibt die Frage, wo der gute herkam, da eigentlich alle Wege von draußen und in den Keller abgedichtet gewesen sein müssten, aber wer weiss, welches Hintertürchen wir nicht kennen...
Sonst habe ich angefangen, mehr für die Uni zu lesen. Heute in 2 Wochen geht's los und seit gestern sieht es wohl so aus, als würde ich 2 Statistikkurse belegen (für die, die's interessiert... ein SE ist zur Varianzanalyse, das andere zu Strukturgleichungsmodellen). Das klingt nicht weiter wild, aber das sind pro Seminar 3h jede Woche, über 14 Wochen...plus Hausaufgaben und ordentlich Literatur...da werd' ich also beschäftigt sein :). Mit meinem Prof weiss ich noch nicht so richtig was anzufangen, die Kommunikation, vor allem über email, ist sehr kurz und direkt...nicht unbedingt der Stil, den ich gewöhnt bin. Hat aber sicher auch viel mit der Arbeitsmenge zu tun, da schreibt man keine Romane ;-)
Ihr merkt, meine Gedanken drehen sich immer wieder um den Unibeginn (so gesehen wäre es vielleicht gut gewesen, hier 3 Wochen vorher aufzukreuzen, und bis zur letzten Minute mit Auspacken und Einrichtne beschäftigt zu sein)...Aber ein Freund aus Nashville meinte letztens sehr passend, das sei wie die 4. Dimension. Man zerbricht sich ewig den Kopf, weil man sich nicht vorstellen kann, wie alles sein und funktionieren soll bis man es gesehen hat.
Ein paar Freunde aus Nashville sind in diesen Tagen gute Rückendeckung...wir telefonieren viel (die Schule hat dort wieder angefangen, also kriege ich alle Neuigkeiten brühwarm erzählt) und eine Kollegin in meinem Alter, die vor einem Jahr wieder an die Uni in Knoxville gegangen ist, schrieb mir gestern eine Email. Sie wollte mir so viel wie möglich beim Eingewöhnen helfen, da sie den Umzug von Nashville nach Knoxville auch als kleinen Kulturschock empfunden hat. Fand ich sehr nett und so kommen langsam eine handvoll Leute zusammen, die man vor Ort kennt.
Und nun muss ich auch schnell unter die Dusche, da wir jemandem versprochen haben beim Umzug zu helfen...
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Wednesday, August 01, 2007
Technik, die (mich) begeistert
Wir ihr vielleicht schon gemerkt habt, habe ich die letzten Tage etwas genutzt, den (das?) Blog auf Vordermann zu bringen. Es gibt vor allem zwei Neuigkeiten, die es Euch einfacher machen sollen, das Geschehen hier zu verfolgen:
1. Ich habe unter dem Profil gleich rechts eine "Bildwolke" (keine Ahnung, wie das wirklich heisst) eingefügt. Wenn ihr auf diese klickt (oder auf "what is this?" und dann "LeeJ2609"), müsstet ihr immer zu den neuesten 200 Bildern von uns gelangen (also mehr als das, was ich auf dem Blog veröffentlichen kann).
2. Ihr könnt jetzt theoretisch die neuesten "Nachrichten" auf diesem Blog per email geschickt bekommen. Solltet ihr das wollen, könnt ihr unten rechts bei "subscribe via email" Eure Email Adresse eingeben und fertig.
oder...
...für die, die sich damit besser auskennen als ich, oder auch die, die (wie ich vor ein paar Tagen) davon noch nie was gehört haben: Es gibt eine interessante neue Erfindung im Internet, die sich RSS nennt. Meine Erklärungsversion geht so: Das ist wie email, nur dass man hier von Webseiten emails kriegt, wenn man sich dafür einschreibt...man holt sich ein kostenloses Programm (kann man in ein paar Sekunden runterladen...ich benutze "Flock") und das zeigt dann in einer Übersicht alle neu veröffentlichten Beiträge der gewählten Webseiten an. Beispiel: Ich habe die Nachrichten der Süddeutschen Zeitung, der New York Times, des nationalen Nachrichtensenders hier und die blogs einiger Freunde abonniert. Jedes Mal, wenn ich jetzt mein "Flock" Programm öffne, sehe ich welche neuen Beiträge dieser Seiten ich noch nicht gelesen habe.
Die von Euch, die mit RSS arbeiten (wollen), können einfach unten rechts auf "subscribe" gehen...
Ob das verständlich war, weiss ich nicht...anbei mal noch ein Bild, das es vielleicht besser verständlich macht (wird besser sichtbar, wenn ihr draufklickt)!?

Unterm Strich ist das natürlich alles Spielerei, aber ich finde es trotzdem faszinierend, was mit dem Internet heute alles möglich ist. Am Blog selbst ändert sich übrigens nichts, nur eben an dem, was man sehen und machen kann.
So, und ich mach jetzt den Computer aus - genug Technik für heute. Ahoi...
1. Ich habe unter dem Profil gleich rechts eine "Bildwolke" (keine Ahnung, wie das wirklich heisst) eingefügt. Wenn ihr auf diese klickt (oder auf "what is this?" und dann "LeeJ2609"), müsstet ihr immer zu den neuesten 200 Bildern von uns gelangen (also mehr als das, was ich auf dem Blog veröffentlichen kann).
2. Ihr könnt jetzt theoretisch die neuesten "Nachrichten" auf diesem Blog per email geschickt bekommen. Solltet ihr das wollen, könnt ihr unten rechts bei "subscribe via email" Eure Email Adresse eingeben und fertig.
oder...
...für die, die sich damit besser auskennen als ich, oder auch die, die (wie ich vor ein paar Tagen) davon noch nie was gehört haben: Es gibt eine interessante neue Erfindung im Internet, die sich RSS nennt. Meine Erklärungsversion geht so: Das ist wie email, nur dass man hier von Webseiten emails kriegt, wenn man sich dafür einschreibt...man holt sich ein kostenloses Programm (kann man in ein paar Sekunden runterladen...ich benutze "Flock") und das zeigt dann in einer Übersicht alle neu veröffentlichten Beiträge der gewählten Webseiten an. Beispiel: Ich habe die Nachrichten der Süddeutschen Zeitung, der New York Times, des nationalen Nachrichtensenders hier und die blogs einiger Freunde abonniert. Jedes Mal, wenn ich jetzt mein "Flock" Programm öffne, sehe ich welche neuen Beiträge dieser Seiten ich noch nicht gelesen habe.
Die von Euch, die mit RSS arbeiten (wollen), können einfach unten rechts auf "subscribe" gehen...
Ob das verständlich war, weiss ich nicht...anbei mal noch ein Bild, das es vielleicht besser verständlich macht (wird besser sichtbar, wenn ihr draufklickt)!?

Unterm Strich ist das natürlich alles Spielerei, aber ich finde es trotzdem faszinierend, was mit dem Internet heute alles möglich ist. Am Blog selbst ändert sich übrigens nichts, nur eben an dem, was man sehen und machen kann.
So, und ich mach jetzt den Computer aus - genug Technik für heute. Ahoi...
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Ins Wasser gefallen
Wir haben unseren kleinen Campingausflug nach Charleston zwangsverkürzt, da wir in der ersten Nacht wortwörtlich fast weggeschwommen wären in unserem kleinen Zelt. Nach einer guten Reise und einem tollen Nachmittag in Charleston (schöne, schöne Stadt!) waren wir nicht eine Stunde auf dem Zeltplatz und am Strand als es anfing zu regnen (und später richtig schwer zu gewittern). Was folgte waren etwa 5 Stunden an Hoffnung ("Hört sicher gleich auf, ist nur ein Schauer"), Panik ("Mist, das wird ja immer schlimmer... wie sicher sind wir eigentlich im Zelt bei Blitzen?"), Genervtsein ("Jetzt reicht's aber wirklich, es gewittert jetzt ununterbrochen seit 3 Stunden"), Hin-und-her-Rennen (vom Auto zum Zelt zum Auto wieder zurück zum Zelt, weil man es im Auto ohne geöffnete Fenster bei der Hitze etwa 12 Minuten aushalten konnte und mit geöfnneten Fenstern von Mücken regelrecht bei lebendigem Leib verspeist wurde), Ekel (zurück im Zelt...als der Regen dann irgendwann gnädigerweise nachliess...entdeckte ich eine Riesenkakerlake zwischen Innen-und Außenzelt) und irgendwann Schlaf. Der nächste Morgen war ruhiger, aber immer noch verhängnisvoll bewölkt und keiner von uns hatte Lust auf "Gewitternacht im Zelt, Teil II", so dass wir irgendwann nach dem Duschen (in meinem Fall übrigens mit einem kleinen verirrten Frosch (!) in der Kabine) entschieden haben, das nasse Zeug einzupacken, an den Strand zu gehen und am Nachmittag wieder zurück über Charleston nach Knoxville zu fahren. So haben wir es dann auch gemacht. Sind nach einem wirklich schönen Tag am Strand, in Charlston und 6 h Autofahrt heute Nacht wieder gut hier angekommen und freuen uns nun hier über bestes Sommerwetter...so richtig gut für den Strand :)
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About this camping trip...
So we're back from Charleston already, about a day early. We had a really good time... had it not been for the rain. We got to Charleston and Edisto Island State Park Monday afternoon and everything was fine - we had had a good trip and were happy to have found such a beautiful piece of land to camp on for a few days. We set up the tent and went straight to the beach. And then...just as we had gotten in the water... some clouds came up on the horizon. We hung around the beach, convinced this would only be a small shower. Eventually we gave that up and drove back to the campsite, where we ran into the tent, still waiting for this "shower" to be done. 3 hours of lightning, thunder and heavy rain later we ran back to the car (parked about a 150 ft. path through the woods away from the tent), pretty unnerved and slightly pissed off by now. Worried that the tent would not be the safest place to be in a thunderstorm that seemed to get worse by the minute, we decided to sleep in the car. Problem: It was humid and hot as hell and the mosquitoes were eating us alive as soon as we just cracked the window. Another hour later we decided that not breathing and getting eaten by mosquitoes wasn't any more or less comforting than spending a night in a tent during a severe thunderstorm, so we ran back to the tent once again, this time through huge puddles of rainwater and mud. Last thing I saw before I fell asleep - a huge roach in between the tent and the rain fly :)
Long story short: The rain stopped sometime that night and the next morning looked better, but still promising of rain. All "adventurelust" aside, the prospect of another night like this, of more roaches, huge spiders, and frogs in the shower (not to speak of the swarms of super- aggressive mosquitoes that didn't seem to care about what you sprayed on yourself) led us to not stay another night, but drive home instead. We still enjoyed a beautiful day on the beach and a great afternoon in Charleston yesterday before driving back and arriving in Knoxville early this morning. And here we are on one of the most gorgeous summer days imaginable... with perfect weather for, yes, the beach... :)
Long story short: The rain stopped sometime that night and the next morning looked better, but still promising of rain. All "adventurelust" aside, the prospect of another night like this, of more roaches, huge spiders, and frogs in the shower (not to speak of the swarms of super- aggressive mosquitoes that didn't seem to care about what you sprayed on yourself) led us to not stay another night, but drive home instead. We still enjoyed a beautiful day on the beach and a great afternoon in Charleston yesterday before driving back and arriving in Knoxville early this morning. And here we are on one of the most gorgeous summer days imaginable... with perfect weather for, yes, the beach... :)
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