Thursday, August 16, 2007

Albuquerque

...liegt irgendwo in New Mexico und wird mich irgendwann im Februar (wie es aussieht auf Kosten der Uni) willkommen heißen :) Ich habe soeben erfahren, dass mein Beitrag (Teil der Diplomarbeit) bei der Konferenz der Society for Personality and Social Psychology angenommen wurde. Das klingt vielleicht nicht weiter aufregend, aber mir wurden keine großen Hoffnungen gemacht, dass es klappen würde (allein aufgrund der Menge der Beiträge)...somit ist die Überraschung jetzt umso größer und erfreulicher. Das versüßt den Unianfang am Dienstag gleich etwas. Der große Tag rückt immer näher und die Aufregung steigt (nervös? ich?). Aber bis dahin ist ja noch viiiiiieeeeel Zeit. Jetzt ist es erstmal nach Mitternacht und böse Stimmen behaupten, ich müsse morgen "mal früher" aus dem Bett fallen. Es geht wieder nach Nashville, diesmal für eine Babyparty. Was ist das? Wirklich gute Frage und irgendwie auch schlechtes Thema (aus gaaaaaanz vielen Gründen, u.a., dass ich sowas vor der Geburt etwa so logisch finde wie 40 Tage vor 'nem großen Geburtstag zu feiern; alle anderen Gründe lassen wir jetzt mal). Das ist im Grunde wie ein Polterabend, nur Wochen und Monate vor der Geburt, ohne Hochzeit und ohne Poltern (also doch nicht wie ein Polterabend). Laut Protokoll (wenn ich es denn richtig verstehe...das ist nämlich komplizierter, als es scheint, bitte glaubt mir!!!) geht das etwa so: Das werdende Elternpaar rennt kurz nach dem ersten Ultraschall in die gängigsten Konsumtempel, eröffnet dort je eine Wunschliste, auf die dann vom Sapperlätzchen bis zur Windeltragetasche über Nuckelflaschen, Penatencremes, Kinderwagen, Autositze, Hochstühle, und (neuerdings ganz beliebt) auch Öko-Babywaren alles kommt. Hinz und Kunz (wortwörtlich) werden dann über freudiges Ereignis per Karte informiert und können alsbald loslaufen (natürlich in allen 50 Staaten, da es die Konsumtempel ja Gott sei Dank in jedem Einkaufszentrum Amerikas gibt), die Wunschliste abkaufen, alles einpacken lassen und...jetzt sind wir bei dieser Feier...auf das werdende Paar bei einem Kaffeekränzchen mit niedlichen Spielchen regnen lassen. Man schenkt also nicht zur Geburt, sondern Wochen, manchmal Monate, davor. Und was auch immer ihr jetzt denkt: Wetten, ich stimme Euch zu?
Zu Hochzeiten ist das übrigens ein sehr ähnliches Prozedere (ihr erinnert Euch, vor etwa einem halben Jahr waren wir schonmal zu so einem Geschenkeregen eingeladen?). Ich bin mir noch nicht sicher, ob und welche Tradition mir mehr einleuchtet, um ehrlich zu sein. Eins steht fest: Patrick freut sich besonders auf die Spiele :-)
Ich für meinen Teil werde die Gunst der Stunde nutzen und bei meiner alten Schule vorbeischauen...jetzt, da ich da nicht mehr arbeite, kommt sogar sowas wie Vorfreude bei dem Gedanken daran auf ;-)

So, jetzt ist aber wirkich Zeit fürs Nachtlager. Mehr, wenn wir wieder da sind... Ahoi...

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