Saturday, July 28, 2007

FYI...

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Regen

...hatten wir wochenlang gar nicht und nun tage- und nächtelang ordentlich. Und genau da liegt das Problem. Als wir das Haus gekauft haben, war es trocken und nun da es nass draußen ist, ist auf einmal auch der Keller nass. Nicht überschwemmt, aber eine kleine Pfütze haben wir schon gefunden. Und da kommt natürlich Freude auf. Ja, alte Häuser haben ihre Macken und sind nicht nach modernster Technik gebaut, aber Nässe im Haus ist trotzdem Mist. Jetzt verhandeln wir also mit dem Verkäufer (eine Baufirma..die das eigentlich hätte merken und beheben müssen). Unser Problem ist, dass wir das Haus gekauft haben und vorher davon nichts merken konnten und jetzt sozusagen die Arschkarte in der Hand haben. Deren Problem ist, dass es zusätzlich noch ein ebenfalls in den Keller tropfendes Rohr aus dem Bad gibt...und das hat der Ingenieur gefunden. Will heissen...das wenigstens mussten sie laut Vertrag beheben. Nun werden wir sehen, wie sie reagieren. Die Baufirma bildet sich auf Familientradition und Exzellenz etwas ein und war bisher auch sehr hilfsbereit. Mal sehen. Das ist Nummer eins.

Zusätzlich bin ich etwas geknickt, da auch sonst die Sachen nicht so wirklich nach Vorstellung laufen. Ich habe nach wie vor nicht das Gefühl, mit der Stadt hier warm zu werden (auch wenn es erst 4 Wochen sind, ja), die Uni kommuniziert absolut lausig mit mir über solche simplen Dinge wie Studentenausweis (muss ich mir irgendwann irgendwo abholen, da mit Foto) oder Krankenversicherung (krieg ich angeblich ab August von der Uni) und viele Versuche, hier Kontakte zu schliessen, laufen bisher auf leere Floskeln oder Einwortemails hinaus. :(

Die gute Neuigkeit ist, dass der Postmann heute mein langersehntes Päckchen gebracht hat. Den Inhalt seht ihr unten... zwei neue Mitbewohner ;-)

Also gut. Genug gejammert. Aller Voraussicht nach fahren wir Montag, Dienstag und Mittwoch noch nach Charleston zelten...von da dann wieder mehr... Ahoi!

shit happens

Pardon my French, but we just woke up to evidence of the water leak I had suspected we had in the basement (there are old water stains and it smells musty down there, especially on wet days). A nice puddle about 4-5 ft across. Great. 2 months after buying this house. SOL? I don't know. We might have a way (or two) to claim some help, though. There is also a shower leak that the house inspector did find (he couldn't find the water leak b/c it hadn't rained in weeks when he was over here) and that was supposed to be fixed. Well, it isn't. So we called the seller AGAIN (after annoying her for weeks with an outlet that never worked) and now it's waiting for a reply. Grand. We're both pretty pissed - we really thought we had bought a house that was in fair shape. After all it was just refurbished from head to toe.


Anyway, so I'm poopy today. It's been raining, I don't feel any more connected to Knoxville than weeks ago (patience is a virtue, I know) and then something like this. Boo hoo.

On a lighter note, below are some pictures of our two new family members... Audrey Hepburn and a pig (indeed, the little "thing" jumping into the pond is a pig :))...





Sunday, July 22, 2007

Bilderbuchwochenende

Es war ein Wochenende wie es im Buche steht... sonnig, warm, mit viel Schlaf, wenig lästiger Arbeit und trotzdem dem Gefühl, etwas geschafft zu haben, mit Filmen, viel Ruhe, einem Abend im Theater (Shakespeare wurde im Freilufttheater aufgeführt) und einem guten Buch. Zu dem Buch könnt ihr unten alles lesen - das gibt es leider noch nicht auf Deutsch, ist auch hier gerade erst erschienen und ich habe nur durch Zufall davon im Radio gehört. Für mich war es mal wieder eines dieser Bücher, das ich nicht aus der Hand legen konnte und ich liebe dieses Gefühl. Ein oder zweimal im Jahr vielleicht passiert es mir, dass ich mich so richtig in ein Buch einlese und den Luxus habe, in einem Ritt zu lesen, bis ich fertig bin. Toll it das...

Morgen fahren wir, wie es aussieht, nach Nashville. Wir wissen noch nicht, ob wir am Dienstag oder erst am Mittwoch wiederkommen...das kommt auf Patricks Prof an und ob und wann er sich mit ihm treffen kann, um die Dissertation weiter zu besprechen.

Für die nächste Woche haben wir uns ein Leckerli gesucht: Wir fahren für 3 Tage (Mo-Mi) nach South Carolina zum Zelten. Klingt vielleicht nicht super aufregend, aber ich freue mich aus mehreren Gründen. Es ist am Meer (und zwar relativ nah an Florida, also schön warm, aber ohne die vielen Leute), es ist nah an Charleston (eine der schönsten Städte der Südstaaten, wie mir von etlichen Leuten immer wieder versichert wird), ich war noch nicht in South Carolina und wir kommen nochmal raus bevor der Unitumult losgeht. :-)

Jetzt wollen wir auch nochmal 'ne Runde laufen... ich melde mich dann also aus Nashville (bzw. wenn wir zurück sind) wieder... Macht's gut...

Waiting for Daisy

After hearing an interview with her on NPR last week (click here to hear it), I immediately ordered Peggy Orenstein's latest book "Waiting for Daisy" from the local library. I got it yesterday and only stopped reading to go to Shakespeare on the Square, the bathroom or the fridge. The book's subtitle is "A Tale of Two Continents, Three Religions, Five Infertility Doctors, an Oscar, an Atomic Bomb, a Romantic Night, and One Woman's Quest to Become a Mother" and it is a fabulous (read: heart-wrenching, honest, dumbfounding, inspiring) piece on a booming (in)fertility industry driven by a culture that she says "fetishizes motherhood" and induces a sense of guilt and shame in women who choose career over family or who start the process of founding a family late(r) in life. She herself was 35 when she started, still torn if she really wanted children and soon falling prey to absolutely every (!!!) known and humanly possible way of increasing her chances to conceive, while seeking to decrease the ever-growing guilt over having started "too late". Robitussin, temperature, egg-white, Clomid, shots (derived from nun pee and hamster ovaries), IVF, IUI (intrauterine insemination), ICSI (intracytoplasmic sperm injection), donor egg transplants, acupuncture, herbal remedies...you name it. Through all the miscarriages and disappointments, she still questions her ability to be a mother and acknowledges that her ordeal increasingly becomes about getting (and staying) pregnant rather than about actual motherhood.
All the issues of career vs. family aside, this is fantastic and often shocking account of the incredible business doctors (among others) make off of thousands of women's hope and grief, how little regulations there are, how arbitrary and humiliating many decisions by adoption agencies and doctors are. ...and how difficult it is for women to NOT let pregnancy and motherhood define them, especially once they have invested insane amounts of time, money and hope into all of the above mentioned promises.

Last but not least, her very personal story of battling breast cancer in addition to all else (and the story of her high school boyfriend, who now has 15 (!!!) kids) gives perspective to anything that often seems unnerving, defeating or trying - may it be trying to conceive for the 6th month in a row, a stressful family life or a long day at work with more chores waiting at home.

Definitely a must-read!!!




Wednesday, July 18, 2007

Wir haben fertig

So, endlich endlich endlich ist die mühsame Streicharbeit vorbei. Das letzte Zimmer haben wir gestern abend noch vollendet, heute Bilder an die Wand genagelt und nun ist das Projekt Haus so gut wie fertig. Ein paar Vorhänge noch und es ist vollbracht. Juuuuuuhhhhuuuuuuuuuuu. Da wir jetzt mit Streichen und Einrichten fertig sind, lese ich zur Zeit ausgiebig das Internet (was man da nicht alles für tolle Geschichten und Nachrichten findet!), einzwei Bücher, ein paar Psycho-Artikel (will mich langsam wieder in meine Materie einlesen um Ideen zu sammeln für Studien, die wir vielleicht im Herbst schon laufen lassen können), gucke richtig viele Filme (die letzten waren: 101 Reykjavik (gut), The Holiday (Liebe braucht keine Ferien) (ziemlich gut), Der Tod und das Mädchen (sehr gut), Wolf Creek (bloß nicht!), Der Pfad des Friedvollen Krieger (gut), The Girl in the Cafe (ziemlich gut) ), telefoniere, schlafe, und erledige Kleinkram. Wenn man nur so vor sich hin werkelt, vergeht die Zeit auch, soviel ist sicher.


Jetzt noch ein paar bunte Fotos und dann ist's Zeit zum Abendbroten...


Arbeits/Gästezimmer vorher/nachher:









...jetzt das Schlafzimmer vorher/nachher:


(den vollen Wäschekorb müsst ihr jetzt mal ignorieren...)


...und ein Bonus Bild vom nicht gestrichenen Mini-Flur :)

Sunday, July 15, 2007

Peace One Day

I almost forgot: I added a link to this really cool website/ project called "Peace One Day". On September 21st it is International Peace Day - few people know about it, unfortunately. So check out the website and the movie (great documentary and well worth watching!) and see if there isn't something going on where you are on the 21st. (An introduction to the idea is at the very bottom of this page)...

Peace out...


Male, male, male

So... schnell noch die offzielle Einleitung für die Fotos unten. Wir haben uns getraut (ja, ha ha) ...zu malern... und zwar richtig bunt. Ich war ja eher so für den Hauch von grün/blau/rot/gelb/???, aber Patrick ist der Meinung "wenn schon, denn schon". Ein bisschen recht hat er ja, denn mit pastellgrün oder -blau kann das schnell mal in die Hose gehen und nach Kinderzimmer oder Krankenhaus aussehen. Nun ja. Der Unterschied ist sichtlich. Ich hoffe, dass wir uns daran nicht satt sehen, denn das ist nicht nur ein finanzieller, sondern auch ein zeitlicher und kräftezehrender Aufwand. Zwei Zimmer kommen noch...die werden noch kräftiger...aber ich verrate jetzt nicht mehr. Wir schaffen uns förmlich unsere eigene Villa Kunterbunt. Auch nett... so hat man für jede Stimmung ein Zimmer :)

Und sonst? Hab' dank einer Freundin ein tolles Rezept gegen diese ekligen kleinen Fruchtfliegen gefunden. Ganz einfach und umso genialer: Ihr packt einen kleinen Schluck Rotwein in eine relativ flache Schale (kann ganz klein sein) und mischt da einen Spritzer Geschirrspülmittel rein. Wirkt Wunder, ich verspreche es!

So, und jetzt geh' ich 'was lesen. Sind heute 12km in den Bergen hier (Great Smoky Mountains) gewandert und jetzt total k.o..

Mehr bunte Bilder folgen :)

If you're going to paint, man, then do it

...those are Patrick's famous words, commenting on our color selection. Yes, we have started to paint the house. The first room was painted late Friday night and after finding some yummy quiche on our doorsteps on Saturday (homemade from our neighbors a few houses down the road to welcome us to the neighborhood), we were ready to put some color on number two. Two down, two to go. Luckily, the last two rooms are relatively small (bedroom and office/guest bedroom). We took the day off from painting today and went on an 8 mile hike in the Smokies. It was beautiful - we were alone on the trail the whole time and climbing up to a waterfall along the river was just right on a hot day like today. On the way back we saw something I totally want to do now: tubing. Probably the kiddy version of white water rafting, but it still looks like lots of fun. Seems like a great thing to do in a larger group...so maybe we can get some folks together some time and be silly (might have to wait a summer, till we know some people).

Before we get to the pictures, I feel I just have to share this story that just happened: The house to our left is an older duplex that is being rented out. Apparently, everybody just moved and now the whole house is back up for rent. To our surprise, tons of people have stopped to look at it in the week the sign has been up (it's not like this is the hottest spot in town). Tonight was showing-people-around-night and so it happened that the owner came over when I watered the plants to introduce herself. May I quote from hereon: "I'm soandso and I will find you some good neighbors. Now, don't worry, I'm pretty discriminating." This was as a family of 8 Hispanics was looking at the house... need I say anything else? I almost dropped. I don't think I have been confronted with such outright racism before, especially in a tone of voice so sure of itself, so righteous and "normal". Wow...

While I let that set, here are some before-and-after pictures of the two rooms that are done. Again... the choice of colors is somewhat drastic, but be reminded of Patrick's quote here ;-) And...the other two rooms will even be more daring...I think... stay tuned!

Number one, the living room:















and number two, the dining room:



(I should add that these were taken at dawn and turned out very dark...it doesn't really look like a dungeon in the living room ;-))

Friday, July 13, 2007

Eigentlich und uneigentlich...

Eigentlich sollte ich weiter an meinem Paper arbeiten, etwas lesen, Kartons ausmisten, die Farben aussuchen, mit denen wir dann doch noch streichen wollen (jetzt, da die Möbel im Haus stehen, haben wir gemerkt, dass das beige der Verkäufer nicht so der Renner ist und wir es gern bunter hätten, damit die Wände nicht mehr wie ausgekotzt aussehen), den Geschirrspüler auspacken, Papierkram sortieren, ein Regal zusammenbauen, und und und....

Uneigentlich ist es seit gestern Abend viiiiiiieeeel spannender, mit meinem Blog zu spielen (so weit ist es schon gekommen!). Bin da auf eine Seite gestoßen, die einem alle möglichen Tricks verrät und die musste ich natürlich gleich ausprobieren... Was meint ihr? Neueste Technik macht's möglich und ihr könnt jetzt sogar abstimmen. Auch wenn ich das etwas übertrieben und leicht kitschig finde, konnte ich der Versuchung nicht widerstehen - und so könnt ihr jetzt sagen, wie Euch das neue Layout gefällt :) Toll, ne? (Ich bin ja hauptsächlich begeistert von all der Technik.)

Ihr seht, ich nutze meine Zeit sehr produktiv... (Ausgleich zur harten IKEA-Möbel-Zusammenbauen-Arbeit muss sein!)

Schönen Freitag, 13. und auf bald!

Wednesday, July 11, 2007

Doktoranden-Syndrom

So, nachdem ich die letzten paar Tage hier schon angefangen habe, leicht an mir und meinen Fähigkeiten zu zweifeln, bin ich durch mehrere Unterhaltungen jetzt auf ein und denselben Gedanken bei 4 verschiedenen DoktorandInnen gestoßen: "Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die rausfinden, dass ich gar nicht so gut bin und die mich fälschlicherweise hier angenommen haben. Und dann werden sie mich bitten, zu gehen." Wortwörtlich so. Alle Befragten berichteten diese Gedanken während ihres gesamten ersten Jahres als DoktorandIn gehabt zu haben. ;-) In diesem Falle ist das für mich wissenschaftlich genug, um mein Gemüt zu erheitern. Das trübte sich gestern nämlich wieder (nachdem ich mich letzte Woche als Statistik-Vollidiot gefühlt und wieder etwas erholt hatte), als mein Prof mir einen Mini-Artikel mit Anmerkungen zurückschickte. Nicht unfreundlich, aber eben kurz, bestimmt, detailliert und ohne jegliche Schnörkel. Ich glaube, Rückmeldungen auf dem Niveau werden hier so sachlich gegeben, dass sie schon fast bedrohlich klingen (Patrick las mir die letzte Rückmeldung seines Profs vor...schlacker, schlacker). Ich dachte in meinem jugendlichen Leichtsinn "Was kann man bei 250 Worten über seine eigene Arbeit schon groß verhauen?", aber das ganze Diplomarbeitszeug reicht eben nicht mehr, sondern war bestenfalls Übung...das machen sie Dir schon gleich deutlich. Das wird ein interessantes Jahr, scheint mir...

Da geh' ich doch lieber noch ein IKEA Regal zusammenbauen... da waren wir nämlich gestern und haben die restlichen Möbel für unser neues Heim gekauft. Fotos folgen, wenn alles schön und bunt ist :)

Saturday, July 07, 2007

An egg hunt at our "Fellini Kroger"

For four days now we've been trying to find eggs that don't either cost $4/dozen (though organic) or that cost $2/ dozen but where the styrofoam wrapper already leads us to assume enough about the company's environmental and food policies for us not to buy them. So we tried the co-op, but no luck for a low budget. After letting out a "we might miss our old Wild Oats" sigh, we wondered if we shouldn't call Kroger and ask if it might be possible to order free range eggs in a paper carton (like the ones we used to buy at the Green Hills Kroger in Nashville)... And just then Patrick finds this article on our new Kroger, which apparently is a known spectacle here in Knoxville. Not sure we'll ask about those "hippy" eggs, but we will try to be more welcoming of our new diverse, less...well...yuppified neighborhood without Wild Oats, Whole Foods and the like...

Achso...

...die Fotos...

1. Das Haus mit Bepflanzung (klar zu erkennen...richtig!!!!!!!!!!!????)

2. Unsere tolle Wäschespinne

3. Independence Day Feuerwerk, durch das Auge meiner tollen Kamera ;-)



Friday, July 06, 2007

Angekommen im 21. Jahrhundert

Voila! Nach einer ganzen Woche ohne Internet zu Hause (zwischen peinlich und unglaublich, wie amputiert man sich zuerst vorkommt ohne den Anschluss ans Netz), haben wir nun wieder Internet UND Telefon. Juuuuuhuuuuu. Wir sind erreichbar und können ohne große Aktionen andere erreichen...wir sind sozusagen wieder mit dem 21. Jahrhundert verbunden. Das ist doch was!

Seit gestern bekommen wir auch wieder Post, die wir in den letzten Tagen stark vermisst haben. Keine Rechnung, keine Werbung, kein nichts. Das kam uns komisch vor und nachdem wir im lokalen Postamt anfragten, stellte sich heraus, dass der Briefträger uns boykottierte weil ihm unser Briefkasten an dem Ort (sprich am Haus) nicht gefiel. Er hätte nämlich den Kasten gern an der Straße, damit er die Briefkästen aus dem Auto bestücken kann. Doof ist nur, dass das (a) niemand in unserer Straße hat und er damit eh für alle anderen aussteigen und laufen muss und (b) der Briefkasten selbst gekauft und einbetoniert werden muss. Nö. Muss nicht sein. Zumal der Boden hier mittlerweile so trocken ist, dass Wasser an einigen Stellen Stunden braucht um einzusickern. Also haben wir ihm erklärt, dass wir gern unsere Post hätten, Briefkasten an der Straße oder nicht. Hallo!??!?
Jetzt wird sich zeigen, ob nun all unsere Post langsam nachsickert, denn das ein oder andere vermissen wir noch...

Haus-mässig haben wir fleissig den Baumarkt beschnüffelt und bereichert, Kisten ausgepackt, eingeräumt, sauber gemacht...das ganze Programm. Jetzt sind wir so gut wie ausgepackt, haben die ersten Blumen gepflanzt (siehe Foto) und eine Wäschespinne aufgestellt (statt Trockner... womit wir nach meinen Schätzungen zu den vielleicht 2.5% Amerikanern gehören, die keinen Trockner haben). Am Dienstag pilgern wir mal wieder unsere 4 Stunden zu IKEA nach Atlanta - das ist alles in allem zwar nicht umweltschonender, aber eben preiswerter und schöner als alles, was man hier so kriegt. Danach sollte das Kapitel Einzug dann aber wirklich beendet sein....!?

Ein bisschen Zeit für Knoxville haben wir auch schon gehabt, vor allem am großen 4.Juli (da gab's ein tolles Feuerwerk...genau dort, wo [man höre und staune] 1982 die Expo HIER IN KNOXVILLE stattgefunden hat!!!). Nach den ersten Tagen überkam mich dann ein Gedanke, den ich mir in der Vergangenheit selbst nie zugetraut hätte: Ich vermisse Nashville. Ihr werdet lachen, aber Nashville ist dem Knoxville, das ich bisher gesehen habe, echt einen guten Schritt voraus. Liegt sicher auch daran, dass wir von unserem Viertel mit viel Grün und guter Infrastruktur (Post, Bibliothek, Supermarkt, Biosupermarkt, Cafes, Bars, Yogastudios, Unis, Schulen, ....) verwöhnt waren. Nicht, dass wir hier fernab allen Lebens wohnen, aber es ist sichtlich ein Unterschied. Alles streut sich weiter aus, ist kleiner und provinzieller oder gar nicht existent. ABER: Unser Heim ist viel größer und schöner und wir fühlen uns darin definitiv wohler als zuvor. Und mit der Zeit wird uns sicher auch Knoxville ans Herz wachsen, auf seine eigene Art..!?

Die ersten paar Stunden an der Uni habe ich auch schon zugebracht. Gleich am ersten Tag hat das ein kleines Gefühlschaos verursacht, da ich urplötzlich meine Diplomarbeit im Detail beschreiben sollte, was dann gleich in tiefste Statistik absackte (und mich die absolute Sattelfestigkeit meines noch sehr jungen Profs echt im Vergleich zu meinem Wald-und-Wiesenwissen gegruselt hat)....mit dem Ergebnis, dass ich nach nur 2 Jahren Pause nicht das Gefühl hatte, fast 6 Jahre studiert zu haben und demnach auch nicht reif für diesen nächsten Schritt zu sein. Ja, ja, das selbstschädigende Denken: "Ich müsste und sollte das alles noch locker können", "Ich verschwende mit diesem Wissensstand ja nur jedermanns Zeit", etc etc.. Mittlerweile hab' ich mich da wieder etwas beruhigt, weil nach 2 Jahren Pause die Maschinen eben wieder geölt werden müssen. Punkt. Und weil auch hier Statistik für alle ein Kampf ist (selbst mein Prof meinte heute es gäbe nicht sowas wie ein gutes Statistikbuch... weil Statistik für die meisten unverständlich und die Logik schwer erklärbar sei....man müsse das Beste allen Übels wählen und selbst dann bräuche man sicher einen zweiten Lesedurchgang, eh es komplett klick mache) und weil ich genau um es zu lernen ja nochmal Seminare dazu belege. Schön nochmal alles von vorne neu aufwärmen, alte Synapsen neu ölen und auf andere Sichtweisen und neue Einsichten hoffen. Und wissen, dass sehr viel mehr Anwendung kommen wird und dass Übung (und Wiederholung) eben doch den Meister macht. Auch in Statistik. Jaaa.....schon viel besser :)

Ganz beruhigt werde ich jetzt auch mal ins Bett gehen... Ab jetzt gibt's wieder häufigere Berichte, versprochen! Macht's gut...

Sunday, July 01, 2007

Knoxville

Nach langer Reise und einem relativ frustrierenden Tag in Nashville (wir haben versucht, Telefon und Internet, die alle über einen Anbieter laufen, im Laden zu bestellen...wo uns aber nur Angestellte an die hotline verwiesen haben... korrekt, wir sollten bei einer hotline anrufen um eine Telefonleitung in Auftrag zu geben!!!) sind wir gestern abend gut in unserer neuen Heimat Knoxville angekommen. Das Haus steht noch und bis auf einen verbrannten Rasen scheint es keine weiteren Probleme gegeben zu haben. Unsere neue Nachbarin gleich nebenan haben wir auch noch getroffen... eine Dame mittleren Alters, Mutter 3er Kinder, nach Scheidung alleinstehend mit (großem!) Hund. Sie arbeitet als Kindergärtnerin ein paar Straßen weiter und hat uns schon verraten, dass sie gerne kocht und am liebsten gleich heute für uns Lasagne kochen wollte :) Sie schien wirklich sehr nett und wir sind bsher sehr froh über die Nachbarn, die wir getroffen haben (das ist ja mitunter nicht unwichtig, ob man sich da riechen kann, wie wir alle wissen).

Heute haben wir den Auspackmarathon, Teil II gestartet und mussten uns mit unserem Jetlag wirklich bei Laune halten, nicht einfach im Angesicht des ganzen Chaos alles auf später zu verschieben. Im Moment scheint es, als würden wir bis zum "Jetzt ist's schön und wohnlich" Gefühl noch Ewigkeiten brauchen, aber das wird schon. So ein Umzug ist doch eben immer ein ganz schönes Theater....hoffentlich müssen wir das so schnell nicht wieder mitmachen.
In Knoxville haben wir uns auch ein bisschen umgeguckt...ziemlich tot im Moment (hoffentlich nur, weil es heiß ist und alle Studenten in den Semesterferien sind). So richtig toll finde ich die Stadt nach wie vor nicht, aber das ist nach 2 Tagen sicher auch ein vorschnelles Urteil.

Unimässig hab' ich jetzt den ersten kleinen Arbeitsauftrag... soll meine Diplomarbeit als Konferenzbeitrag einreichen. Nichts, womit man sich einen Zacken aus der Krone bricht, aber es wird eben ernst(er) ;-)

Das ist so ziemlich alles für den Moment. Wir werden jetzt aus dem Kühltruhencafe (die Amis übertreiben ja mal ganz gern mit ihren Klimaanlagen...je wärmer es draußen ist, desto kälter muss es aus irgendeinem Grund drinnen sein) raus und zum Abendbort nach Hause fahren. Melde mich wieder, sobald es Internet zu Hause oder bahnbrechende Neuigkeiten gibt. Ahoi...

Friday, June 29, 2007

Back in Reykjavik

We're back in Reykjavik now after two smooth flights and a somewhat scary morning. We woke up at my friend Zara's house in the middle of London when we heard about the news of the bomb that was meant to go off last night really close by. For a moment we didn't know if we should take the tube, if all of London was shut down, if and how we would get to the airport, how safe it all was, etc.. Luckily, things turned out to be okay... We took the tube to Heathrow and it was a smooth trip all the way. Much better than last time when we took the tube with our luggage during rush hour. Patrick still calls me a public health hazard with my mega backpack that can knock over three people in one turn. :-(
Regardless, we made it okay with plenty of time left before our flight. Heathrow is crowded as can be and security is tight, with police guys walkig around armed to their teeth with machine guns, bullet-proof vests, handguns and whatnots. Not a very soothing sight, especially after this morning's news. The Londoners, however, seemed amazingly cool about the whole deal, going about their regular business without much ado. Impressive, in many ways.
That's about all for now. I should go walk around a bit before bording - we can sit enough once we're on the plane. We will talk to everyone soon, in one way or the other...

Thursday, June 28, 2007

Time to say good-bye

It's a rainy, cooler day in Berlin and the weather somehow goes with the mood. We're getting ready to leave Germany tonight to go back to London for a day, from where we're leaving to Reykjavik, then New York and finally Nashville tomorrow. It is not that we aren't ready to go home, but it is strange to leave the place that is also home for an indefinite period of time. It is especially hard on my parents to see us go. And it isn't easy for us either to leave family and good friends behind again. I leave with trepidations, I admit, returning to an exciting, but unfamiliar place in mine and Patrick's life. I guess having left Nashville and now leaving Germany, two familiar places with friends, family and memories attached to them, makes what is to come seem even more like a turning point in our lives. Interestingly, the "daily om" (see bottom right of blog) today talked about pushing ourselves to wander across new territory, despite initial feelings of discomfort, uncertainty or even anxiety. I especially liked the folowing part: "temporary discomfort is a small price to pay for the evolution of our soul". I don't know if it's adequate, but it hit me nevertheless.

All the ruminating aside, we're excited to return and we are scheduled to do so around midnight on Friday. We'll probably stay in Nashville just long enough to run some errands and then take off to Knoxville either Saturday or Sunday. We'll be in touch with new contact information, etc..

Time to go... until soon...

Aufbruchsstimmung

Es regnet gerade hier in Hönow und ich habe soeben den Versuch eines Mittagsschläfchens aufgegeben... bin wohl doch zu aufgeregt zum Schlafen. Heute abend geht es schon wieder los, erst nach London und morgen dann von dort nach Reykjavik, dann New York und schliesslich irgendwann nach Nashville. 5 Städte über 3 Airlines und 2 Tage machen wir auch nicht wieder, aber es war ein Versuch und nun wissen wir, dass es sich lohnt, in den direkten Weg zu investieren. Wir sind jetzt 3 Wochen hier in Deutschland und 4 Wochen insgesamt in Europa gewesen und da sieht man mal wieder, wie schnell die Zeit vergeht. Zu Hause kommt einem so bekannt vor, dass man sich schnell an die bekannten Abläufe und Orte wieder gewöhnt und sich eben zu Hause fühlt...nicht aber wie im Urlaub an einem fremdem Ort, den man nur besucht und besichtigt, aus dem man dann aber auch wieder abfliegen muss. So ist es jetzt schon komisch, Sachen zu packen und das Haus zu verlassen als würde man zum Supermarkt oder übers Wochenende wegfahren, und es kommt dann erst der Gedanke "Man kommt erst wieder in ? Monaten in dieses Haus, weil man jetzt erst mal in das andere Zuhause muss." Ich weiss nicht, ob sich die USA schon wie Zuhause anfühlen, aber das Wissen, dass da eben jetzt auf unbestimmte Zeit Wohnen und Alltagsleben stattfinden werden, hinterlässt schon das Gefühl bei mir, zwei Zuhause(s?) zu haben.
Grübeln beiseite... es war schön, wieder hier zu sein, bekannte Orte, Freunde und Familie wiederzusehen, und es fällt schwer, auf unbestimmte Zeit adieu zu sagen. Dennoch bleibt das Wissen, dass das alles ja nicht aus der Welt und ein Flug zwar ein finanzieller Aufwand, aber keine 3-Tagesreise mehr ist.

Zeit, nochmal überall zu gucken, dass wir nichts vergessen haben. Wir melden uns von den verschiedenen Stationen unserer Reise, sofern möglich und neue Kontaktdaten gibt's dann bald per Email.

Haltet die Ohren steif und besucht uns, sonst besuchen wir Euch ;-)

Saturday, June 23, 2007

No news...

...is good news. We've been away from the blog for a bit, mainly because we've stayed put here in Berlin to be lazy, meet friends, and look at all the things that have changed since we last left. We've also spent time with family and relatives and we're still going through some papers, books and clothes that we left behind more than two years ago. Step by step we're taking things back to the States and I have a feeling this way our move won't really be completed for another few years ;-).
We've begun our last week here and slowly but surely we're starting to become a bit anxious, remembering that we have a new home waiting for us with plenty of boxes to unpack, possibly walls to paint, furniture to buy, things to re-arrange and to decorate, lots of errands to run, a new city and a new neighborhood to get to know...and the list goes on. We've enjoyed Europe and our stay so far and no doubt it will be really difficult to leave family and friends behind again. At the same time, considering the events of the last weeks and months, it will probably be good to have some time in our new home, allowing for the changes to sink in and allowing ourselves (and especially myself) to prepare for the challenges I expect to come.

For the moment, though, we're here, looking forward to another few days in Berlin. Below some pictures of the last days with friends and our big family barbeque night last night :-)




Tuesday, June 12, 2007

yin and yang

Day and night, sunshine and rain, yin and yang...whatever you want to choose... The idea is that we've had a really nice day (two, actually) and a really shitty day this week. On Sunday we took up my mom's offer to go to the city with us, just to stroll around and enjoy the beautiful weather with a walk, some beer and/ or some ice cream in a cafe somewhere along the way. We walked along what always has been and still is one of my favorites in Berlin: Unter den Linden (the long boulevard with old museums, churches, bridges, libraries, a university, etc. leading up to the Brandenburg Gate, coming form the East). Really nice, indeed.

#1: with my parents

#2: the famous Berlin TV tower

#3: P enjoying his beer

#4: ...my mom and I enjoying sweets

#5: one of many cathedrals (the Berlin cathedral in this case) and the Neptun fountain

#6: in front of my alma mater

#7: take a guess...



Yesterday went on our daytrip to the Baltic Sea - to the island of Usedom, from where you can practically spit to Poland (not literally, of course). The three towns by the sea (Ahlbeck, Heringsdorf and Bansin) are arguably some of the most beautiful spots in all of (East) Germany. we left early in the morning with my mom's little Smart car (TINY! I have to take a picture) and returned at night. We strolled along the beach boulevards, hung out at the beach for a few hours, dove into the icy cold water, ate lots and lots of fresh fish and soked up the sun. Later in the day we went to the city of Greifswald, an old university town. My friend Sabrina is just finishing her studies and getting ready to go to Cape Town for half a year, so we thought we'd stop by to see her for dinner. When we returned around midnight, we were exhausted, but happy about a beautiful day, in every sense.






Today then we got ready to explore the former West Berlin and right off the bat Berlin had to remind me of its less attractive sides: Only two stops from where we got on the train, the subway broke down and everybody had to get off to wait for a bus. That bus never came (at least not in the 35 minutes that we waited in the scorching heat with dozens of others) and we embarked on an hour long journey through one of the more ghetto-like parts of Berlin before we got to the train that took us downtown. Next to being upset about just being kicked off the train and left in the heat forever without any further notice, a tour in a bus full of loud kids and teenagers (who got out of school early due to the heat) without airconditioning was less than pleasant. We finally got to Berlin Zoologischer Garten (the center of West Berlin, many would say) to do some shopping. None of that proved successful either, but we witnessed the typical Berlin rudeness, just to complete the already not-so-great day. These are the moments when I am reminded of why I have such a love-hate relationship with this city and why I still do not feel homesick, much less hungry to return one day. Don't get me wrong: It has its many, many good sides and it can be a fantastic, fun city to be in. But when it's crappy, it's crappy and it can rain on one's parade thoroughly.
Tonight we are meeting another good friend of ours and after that we have decided to go to a late show in one of our favorite movie theaters. We have to return downtown, but this time of year it is beautiful to be out at night. It is light until 10.30 pm or later and people are only out to have a drink or an ice-cream or to go for a walk... all in good spirits without any stress or bad attitudes. Let's hope it'll be the nice night out that we're looking for. The movie ("Two days in Paris"), at least sounds good and has gotten good reviews. So then...