Nach ewig langer Pause melde ich mich zurück... ohne wirklich handfeste Erklärungen für die lange Pause (abgesehen von normalem Unikram, der mich dieses Semester mehr als letztes auf Trapp gehalten hat).
Dies ist ein guter Zeitpunkt, mich zurückzumelden, denn es gibt tatsächlich etwas Handfestes zu berichten. Es war eine aufregende Woche, die viele gute Neuigkeiten gebracht hat. Ich weiss nicht, ob ihr euch erinnern könnt, dass ich mich im November für Drittmittelgelder der National Science Foundation in Form eines Promotionsstipendiums beworben habe. Mir war bei der Bewerbung schon bewusst, dass die Chancen, diese Stipendien zu bekommen, etwa so hoch sind wie ein Lotteriegewinn. Ich sollte im März von ihnen hören und als ich Mitte März noch nichts gehört hatte, habe ich es leise schon aufgegeben, auch nur daran zu denken. Nun ja...ihr ahnt es...am Mittwoch früh kam ich dann ins Büro und fand die Email, die sagte, dass ich tatsächlich ein Stipendium bekommen habe. Wie aufregend das war, kann ich euch gar nicht sagen (es liefen Tränen...vielleicht ist das ein Indiz?). Es bewerben sich jedes Jahr über 10 000 Doktoranden aus allen möglichen Wissenschaften und das Stipendium wird an etwa 900 ausgegeben. Ohne rumzuprahlen - das ist so ziemlich DER Hauptgewinn, den ich landen konnte. Es handelt sich um 3 Jahre vollfinanzierte Forschung - will heissen: die National Science Foundation zahlt mir ab sofort volles Gehalt...also nicht mehr den Hungerlohn, den ich jetzt kriege, sondern echtes Gehalt, von dem ich gut leben kann UND ich kriege jedes Jahr zusätzlich ein nettes Forschungsbudget, so dass ich Konferenzen, Mitgliedschaften, Journals, Bücher, Software, etc. nicht mehr aus eigener Tasche bezahlen muss. Das ist das erste Mal, dass jemand an der Uni hier im Psychologischen Institut dieses Stipendium bekommen hat und da ist die Freude momentan auf allen Seiten sehr groß (mein Mentor ist so aus dem Häuschen, dass seine Frau zu mir sagte, er sei jetzt aufgeregter als zur Geburt seiner Söhne...oh oh... ;-)). Das hat also für viel Aufregung diese Woche gesorgt, mitten im Semesterndspurt. Noch 3 Wochen und das 1. Jahr ist um... so schnell kann's gehen :) Am 25. April ist der letzte Tag des Semesters und am 05. Mai muss ich noch eine Hausarbeit abgeben. Danach geht's dann aber endlich ab in den Urlaub
Am 10. Mai fahren Patrick und ich nach Nashville um von dort Sachen für seinen Opa abzuholen und nach Tampa, Florida (wo sein Opa jetzt wohnt) zu fahren. Und von dort fliegen wir dann am 15. Mai nach Mexico City um nach vielen tollen Berichten für 2 Wochen Luft im Nachbarland zu schnuppern. Richtig detaillierte Pläne haben wir nicht, aber wir wissen, dass wir Mexico City und Oaxaca sehen wollen. Vorschläge nehmen wir gern entgegen... :)
Im Juni hoffe ich dann, eine Sommerveranstaltung halten zu dürfen. Geplant war, dass ich im Sommer, Herbst- und Frühjahrssemester eine Einführungsvorlesung halte, allerdings könnte sich das jetzt aufgrund des Stipendiums ändern... all das wird sich in den nächsten Tagen und Wochen zeigen.
Abgesehen davon gibt es keine großen Sommerpläne... nur Arbeit, Arbeit, Arbeit um etwas von alledem zu schaffen, was im Semester liegen bleibt.
So, Zeit das Nachtlager aufzuschlagen. Macht's gut, auf bald. Ich verspreche, ab sofort wieder etwas häufiger zu schreiben...
Saturday, April 05, 2008
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